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Andacht vom 06.07.2008:

Auf der Suche

Die Elenden sehen es und freuen sich, und die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben. Psalm 69,33

David, der Schreiber dieser Worte, bekennt, dass er am Ende ist. Er, der große König, dessen Leben wie kaum ein anderes in den Büchern der Heiligen Schrift ausgebreitet daliegt, wird als Mensch mit allen Stärken und Schwächen dargestellt. Und hier in diesem Psalm beschreibt er von sich aus, dass er von dem Schreien nach Gott heiser und bereit zur Aufgabe seines Lebens ist. (V. 4) Mit anderen Worten: Er durchlebt eine depressive Phase.

Ein König im Zenit seiner Macht! Er, der als Hirtenjunge und Musiker zum Sieger über "Riesen" wurde und zum erfolgreichen Kriegsherrn und schließlich König in Israel emporstieg, ist auf dem Höhepunkt seiner Macht ängstlich, verzagt und auf der Suche nach Gottes Hilfe.

Ich weiß nicht, wie du dich heute fühlst. Vielleicht bist du gerade in einer ähnlichen Lage, wie David sie hier beschreibt: Du hast gerade einen lieben Menschen verloren. Es quält dich das Verhältnis zu deinen Nachbarn. Du machst dir Sorgen um deine Arbeitsstelle. Es befallen dich Ängste um deine Zukunft und die Zukunft deiner Familie. Vielleicht hängt gerade alles schief. Fehler, die du gemacht hast, holen dich ein.

Oder bist du "gut drauf"? Du könntest die ganze Welt umarmen, bist glücklich und zufrieden, weil dir gerade etwas gelungen ist. Die Familie ist gesund. Du bist auf der Gewinnerseite, und es könnte nicht besser gehen.

Sind wir doch ehrlich: Wenn wir unser Leben betrachten, gibt es nicht nur Freude oder nur Leid. Wir durchleben oder durchleiden stets beides im Wechsel. Sind wir denn von Gott bestraft, wenn es uns schlecht geht? Sind wir nur dann von Gott gesegnet, wenn wir uns pudelwohl fühlen? "Gottes Liebe ist immer und überall da", so heißt es richtigerweise in einem Lied. So sagt es auch die Heilige Schrift an verschiedenen Stellen. Trotzdem werden wir aufgefordert, Gott zu suchen. "Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist." (Jes 55,6) Denn "... denen, die Gott suchen, wird das Herz aufleben." Textverweis fehlt!!

Wir sind und bleiben auf der Suche nach Gott. Es gibt wohl keinen folgenschwereren Fehler als zu glauben, dass wir schon am Ziel seien. Wir müssen stündlich und täglich immer dranbleiben, um IHN "zu suchen", um IHN zu erkennen und zu finden.

Dann wird unser Herz aufleben. Es wird froh werden. Wir werden erfahren, dass er da ist in guten und in schlechten Tagen.

Erich Lischek

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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