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Andacht vom 25.07.2008:

Keine Angsthasen in Gottes Hand!

Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. 1 Mose 1,16

Eigentlich hätte der Autor an dieser Stelle "Sonne" und "Mond" schreiben können, doch für die Menschen damals waren die verwendeten Begriffe nicht ganz unwichtig, denn sie bezeichneten auch den Sonnen- und Mondgott. Wenn Gott die Götter gemacht hatte, war eine Verehrung derselben dann nicht angebracht? Doch so war dieser Text nicht gemeint.

Nicht erst bei der neunten Plage im Zusammenhang mit dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten beweist Gott seine Überlegenheit gegenüber einem hochverehrten Sonnengott; schon im ersten Kapitel der Bibel wird die Schöpfung so beschrieben, als sei sie für Gott eine Kleinigkeit gewesen. Den hier verwendeten Begriff für "Lichter" könnte man sogar treffend mit dem Wort "Laternen" wiedergeben.

Bereits die ersten Verse der Bibel beinhalten für die Gläubigen eine befreiende Botschaft. Israel brauchte sich damals nicht zu fürchten, wenn es dem Sonnengott keine Opfer darbrachte. Gerade was den häufig thematisierten Götzendienst anging, traf Gott alle nötigen Vorkehrungen, so dass sich keiner seiner Anhänger vor ungewissen Mächten fürchten musste.

Wer bei Gott Zuflucht sucht, der über allen Dingen steht, darf sicher sein, dass ihn nichts überrumpeln kann, was der Herr nicht verhindern könnte.

In der gesamten Bibel ist immer wieder der Aufruf zur Furchtlosigkeit zu vernehmen. Ob Ägypten, Babylon oder Rom, Bedrängnis, Verfolgung oder Tod - der Gläubige braucht keine Angst zu haben.

Ängste werden heute überall geschürt, und je kühner die Prognosen für die Zukunft, desto größer die Furcht. Die kaputte Umwelt, die steigende Kriminalität, der Verlust der sozialen Sicherheit - vieles macht den Menschen Angst.

Wie kann man da noch auf positive Gedanken kommen? Gott kennt jeden Angstmacher - der ganz gewiss kleiner ist als seine Schöpfung -, und entlarvt ihn als unbedeutend. So dürfen auch wir die modernen Angstmacher getrost als "Laterne" oder "Funzel" betrachten. Zum Glück gibt es nichts, was uns zu Recht Angst machen könnte oder müsste. Auch dann, wenn unsere Situation durchaus nicht rosig aussieht, möchte Gott uns vermitteln: Habt keine Angst!

Thorsten Kraus

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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