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Andacht vom 01.08.2008:

G'scheit sei!

Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen. Psalm 90,12 (Hfa)

Die Kupfergrube in Falun zählt zu den ältesten Industrieanlagen Schwedens, denn schon im 11. Jahrhundert wurde hier Kupfer abgebaut. Das zusätzlich in großen Mengen vorkommende Kupfervitriol mit seinen konservierenden Eigenschaften wurde später wichtiger Bestandteil des "Falunrot", des roten Farbanstrichs der schwedischen Holzhäuser.

In Falun hat sich auch die wahre Geschichte zugetragen, die später Eingang in die deutsche Literatur gefunden hat. 1719 entdeckte man in einem tief liegenden Stollen der Kupfergrube einen toten jungen Bergmann. Der scheinbar schlafende Mann, der aufgrund des Vitriols keinerlei Verwesungsmerkmale aufwies, wurde ans Tageslicht gebracht, doch niemand wusste seinen Namen oder vermisste ihn. Erst eine alte Frau erkannte in ihm ihren vor fast einem halben Jahrhundert verschollenen Verlobten Fet-Mats wieder, so wie sie ihn 1670 zuletzt gesehen hatte.

Nicht immer werden uns auf so tragische Weise der Tod und die eigene Vergänglichkeit bewusst. Doch auch wenn wir diese Tatsache gerne verdrängen, werden wir immer wieder damit konfrontiert und daran erinnert, dass wir dem Prozess des Älterwerdens nicht ausweichen können, unabhängig davon, wie jung wir sind und wie fit wir uns fühlen. Denn der Tod als Folge der Sünde wird auch unserem eigenen Leben ein Ende setzen und Abschied von Menschen auf dieser Erde bedeuten, bis Jesus wiederkommt. Für Christen heißen die Konsequenzen jedoch nicht Angst, Hoffnungslosigkeit oder die Sucht nach "fun" um jeden Preis. Jesus möchte uns das wahre Leben schenken. Er verspricht uns in Johannes 10,10: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben." (Schlachter). Außerdem verheißt er uns ein Leben, das nicht auf diese Erde begrenzt ist. "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh. 3,16) Dieser Zusage können wir vertrauen und sie in Anspruch nehmen.

So ist jeder neue Tag ein Geschenk, das wir dankbar aus Gottes Hand nehmen können, das die Chance enthält, unser Leben bewusst zu gestalten und dieses Versprechen für uns Wirklichkeit werden zu lassen. Vor allem schenkt uns Gott an jedem Tag die Gelegenheit, das Verhältnis zu ihm neu zu überdenken und an den Beziehungen zu unseren Mitmenschen zu arbeiten.

Dagmar Heck

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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