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Andacht vom 13.08.2008:

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom ...

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist. Römer 12,2 (Gute Nachricht Bibel)

Der Mensch wird allein durch den Glauben gerecht. Dieses Thema hat Paulus in den ersten acht Kapiteln des Römerbriefes von allen Seiten beleuchtet. Doch dem fundamentalen theologischen Teil fügt er einen seelsorgerlichen an (Kap. 12-15). Darin zeigt er, welche Auswirkungen die geschenkte Gerechtigkeit in unserem Leben haben soll. "Dass der Mensch gerecht wird ... allein durch den Glauben" (Rö 3,28), bedeutet nämlich nicht, jetzt können wir die Hände in den Schoß legen. Gottes Geschenk ist zugleich auch Aufgabe: als Christ zu leben und zu handeln, in der Familie, in der Gemeinde, in der Welt. Doch das gelingt nur, wenn wir uns eine neue Gesinnung schenken, in unserem Inneren verändern lassen. Hier verwendet Paulus das Wort "Metamorphose" (Verwandlung). Gott kann und will uns durch sein Wort und seinen Geist verändern. Nur dann werden wir fähig, uns nicht mehr von den Maßstäben der Welt bestimmen zu lassen.

Seit Jahren wird von vielen Seiten der enorme Werteverlust beklagt. Die Distanz zwischen göttlichen Maßstäben und den Regeln und Gesetzen, die in der Gesellschaft gelten - oder richtiger: nicht mehr gelten -, war zu unseren Lebzeiten nie so groß wie heute. Welche der Zehn Gebote finden sich in der Gesetzgebung noch wieder, werden in unserer Gesellschaft noch anerkannt? In einer Meinungsumfrage des "Reader's Digest Deutschland" Anfang 2005 bekannten 65 % der Deutschen, an Gott zu glauben, nur 43 % sind überzeugt, man brauche Religion, um zu erkennen, was richtig und was falsch ist!

Es gehört heute Mut dazu, an Gottes Wort orientiert gegen den Strom zu schwimmen. Aber nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle. Genau dazu fordert uns Gott auf. Ich finde es beachtlich, dass Paulus hier keinen lückenlosen Katalog anfügt, der jede Frage, was ein Christ tun darf und was nicht, eindeutig beantwortet. Vielmehr ist er gewiss, die Erneuerung unseres Inneren, die Veränderung unserer Gesinnung befähigt uns zu prüfen, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht. Fazit: Die von Gott geschenkte Gerechtigkeit muss sich immer auch ganz praktisch im täglichen Leben auswirken.

Joachim Hildebrandt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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