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Andacht vom 22.08.2008:

Gesund und trotzdem krank?

Als das Jesus hörte, sprach er: "Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken." Matthäus 9,12

Vor einiger Zeit sagte ein Bekannter zu mir: "Wer glaubt, er sei gesund, war nur noch nicht beim richtigen Arzt." Zunächst musste ich darüber schmunzeln, doch dann ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Denn genau so war es mir ergangen: Ich war wegen einer bestimmten Sache zur Untersuchung beim Arzt, dabei kam noch eine andere Erkrankung zum Vorschein, von der ich bis dahin nichts geahnt hatte.

In der Regel machen uns Schmerzen und Beschwerden beim Erledigen der täglichen Pflichten auf körperliche Krankheiten aufmerksam. Sie sind Warnzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das gibt uns die Möglichkeit, entsprechend zu reagieren, etwa indem wir einen Arzt aufsuchen. Schlimmer ist es, wenn es keinerlei warnende Hinweise gibt und die Krankheit nur zufällig bei einer Untersuchung entdeckt wird. Manchmal ist es dann sogar für eine Behandlung zu spät, der Arzt kann nur sagen: "Ja, wenn Sie eher gekommen wären ...!"

Aber körperliche Krankheiten sind ja nicht die einzigen Beschwerden, mit denen wir es zu tun haben. Wie steht es um unsere seelische oder geistliche Gesundheit? Ist da alles in Ordnung? Und wenn das nicht der Fall ist, was dann? Gehen wir dann auch gleich zum "Arzt"? Welche Erwartungen habe ich an mein Leben? Will ich nur frei sein von Krankheit, oder wünsche ich mir darüber hinaus nicht auch ein rundum erfülltes Dasein? Gesundheit ist laut Definition der Welt-Gesundheits-Organisation nicht nur das Freisein von krankhaften Veränderungen, sondern das subjektive Fehlen von körperlichen und seelischen Störungen - also auch seelisches und soziales Wohlbefinden. Unruhe, Mattigkeit oder Stress gehören bei vielen von uns zum täglichen Geschäft. Das können aber auch Hinweise darauf sein, dass unsere Seele Hilfe braucht.

Beim Lesen in der Bibel wurde mir eines Tages klar, dass mir manche Probleme nur deshalb über den Kopf wuchsen, weil ich zu oft selbst versucht habe, sie zu lösen, anstatt mit Jesus darüber zu reden. Wenn wir uns in Gottes Hand legen, schenkt er Gelassenheit und Entlastung. Jesus ist der Arzt, der uns körperlich und seelisch helfen kann. Und er tut das ohne Aufpreis und Zuzahlung.

Was hindert mich also daran, ihn gerade jetzt zu konsultieren? Er kennt die Antworten auf meine Fragen, weiß, was mir fehlt, und verfügt zudem über eine geeignete Therapie.

Dagmar Genzel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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