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Andacht vom 12.10.2008:

"Herzverfettung"

Prüft euch! Stellt selbst fest, ob euer Glaube noch lebendig ist! Oder ist bei euch nichts mehr davon zu merken, dass Jesus Christus unter euch lebt? Dann allerdings hättet ihr diese Prüfung nicht bestanden. 2. Korinther 13,5 (Hoffnung für alle)

Todesursache Nr. 1 ist in Deutschland immer noch der Herzinfarkt und die ihn bedingenden Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Krankenkassen und Ärzte warnen zunehmend vor Übergewicht.

In der Bibel ist das "Herz" ein Symbol für die Entscheidungsfähigkeit des Menschen, für seinen Willen, seine Liebesfähigkeit. Kann auch dieses Herz "verfetten"? Schon Mose deckt diesen Zusammenhang auf: "Da wurden diese ehrenwerten Leute fett, sie wurden richtig rund und dick und meinten, Gott nicht mehr zu brauchen. Sie wandten sich von ihrem Schöpfer ab und lachten über ihren Retter, auf den sie sich zuvor noch fest verlassen hatten." (5 Mo 32,15 Hfa)

Wie können wir denn unseren "geistlichen Taillenumfang" messen? Welches Maßband eignet sich dafür? Da ist als Erstes die Bibel zu nennen. Ihre Grundsätze sind feste Werte, an denen wir uns ausrichten können. Wir sprechen ja nicht umsonst von einem "Maßstab". Allerdings geraten wir manchmal in Konflikte, für die wir in der Bibel kein fertiges Rezept finden. Hier hilft das persönliche Gespräch mit Gott. Wenn wir ihm unser Herz ausgeschüttet haben und still geworden sind, dann können wir seine Antwort vernehmen. Und wenn er schweigt? Dann müssen wir abwarten.

Oder auch das Gespräch mit Gleichgesinnten suchen. Der Austausch mit anderen Christen hilft zur rechten Selbsteinschätzung. Gott hat jeden von uns in eine Gemeinschaft hineingestellt, damit wir uns gegenseitig stützen, aber auch korrigieren lassen. Diese "Korrektur" sollte freiwillig geschehen. Ich selbst muss bereit sein, ein wenig zurückzustecken. Wenn wir beginnen, an anderen herumzubasteln und sie zu kritisieren, wenn wir anfangen, die Sünden der anderen zu "bekennen", statt die eigenen Fehler zu sehen, laufen wir in die falsche Richtung. Satan ist der Ankläger, und wir sollten ihm auf keinen Fall den Job streitig machen! Deshalb brauchen wir uns auch nicht selbst anzuklagen. Sich selbst prüfen, eine sachliche Analyse erstellen, ja. Aber sich selbst zerfleischen und zermartern über vergangene Schuld, das hilft niemandem weiter. Uns wird vergeben, und wir dürfen jederzeit wieder neu beginnen.

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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