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Andacht vom 03.12.2008:

Akzeptanz von Leid?

Gott selbst hat dafür gesorgt, dass ich mir auf die unbeschreiblichen Offenbarungen, die ich gesehen habe, nichts einbilde. Deshalb hat er mir ein quälendes Leiden auferlegt. Es ist, als ob ein Engel des Satans mich mit Fäusten schlägt, damit ich nicht überheblich werde. Dreimal schon habe ich Gott angefleht, mich davon zu befreien. Aber er hat zu mir gesagt: "Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir." Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft Christi an mir. 2. Korinther 12,7-9 (Hoffnung für alle)

Eine erstaunliche Sicht von Anfechtung und Krankheit! Wer den Lebensweg des Paulus kennt, weiß, dass er hier nicht nur fromm daherredet. Ihm war es durch den Glauben gelungen, schwere Erlebnisse so einzuordnen, dass daraus "Frucht" erwuchs. Uns fällt das meist schwer. Natürlich wissen wir, dass uns Krankheit und Leid bedrohen können. Bisweilen treffen sie uns unvorbereitet und unverschuldet, manchmal sind sie "hausgemacht".

Schwer aber ist es, sie aus Gottes Hand zu nehmen. Bei aller Frömmigkeit und Gottergebenheit bleiben die Fragen: Warum? Warum gerade ich?

Vermutlich geht es anderen so wie mir, dass ich mir beim Anblick von Kranken die Gabe der Heilung wünschte. Ich habe sie nicht. Soll ich sagen "leider" oder "zum Glück"? Was wäre, wenn wir uns und anderen jede Belastung durch Krankheit vom Halse schaffen könnten? Ich bin mir nicht sicher, ob jede Krankheit einen Sinn hat, aber manchmal wird es uns geschenkt, dass wir im Nachhinein begreifen, was Gott uns damit sagen wollte. Gesegnet der, dem solch eine Erfahrung zuteil wird.

"Warum bin ich krank? Wie lange noch? Wozu? Ich habe unter Gesunden gelebt und die Kranken gesehen. Nun weiß ich, was Leiden heißt. Gib mir Augen für alle, die mit mir leiden. Ich war immer am Schaffen und hatte nie Zeit. Nun geht meine Zeit nutzlos dahin. Nutzlos? Ich weiß es nicht, du weißt es, du allein. Wie viel Rücksichtslosigkeit, wie viel Streit, wie viel Lieblosigkeit, wie viel Gedankenlosigkeit - ich habe nur an mich gedacht. Vergib mir meine Schuld und gib mir Zeit, anderen zu vergeben. Lass mich gesund werden zu einem neuen Anfang." (Alfonso Pereira)

Günther Hampel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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