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Andacht vom 03.03.2009:

Zauberwort mit zwei "t"

Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein. Markus 6,30-32

Unsere Zeit ist unruhig und unser Leben ist es auch. Wir arbeiten die Dinge nicht mehr nacheinander ab, es gibt kein "alles zu seiner Zeit" mehr, sondern fast nur noch "alles zu jeder Zeit" - überall, unverzüglich, nonstop! Ich will alles und zwar sofort! Das Zauberwort heißt nicht mehr "bitte", sondern: "aber flott!" Das Tempo, mit dem wir Informationen austauschen oder in dem wir von einem Ort zum andern wechseln, ist beeindruckend und faszinierend. Aber für viele von uns ist das Leben zu schnell geworden und zieht Hektik und Stress hinter sich her.

Ähnlich ging es auch Jesu Jüngern. Sie heilten, lehrten und waren pausenlos in Bewegung. Sie hatten alle Hände voll zu tun und kamen nicht einmal dazu, in Ruhe zu essen. Jesus sah diese Belastung und sprach sie direkt darauf an. Er wusste, wie wichtig das Gleichgewicht zwischen Tätigsein und Ruhe ist. Er hatte sich selbst oft allein oder mit den Jüngern in die Stille und Abgeschiedenheit zurückgezogen.

Nach einem anstrengenden Tag - oder mitten im hektischen Tagesgeschehen - einfach mal auszuspannen, auszuruhen, das tut gut, das brauchen wir, um wieder zu uns selbst zu kommen. In der Stille liegt die Chance, neue Kraft zu sammeln. Wer innerlich auftanken will, braucht eine Verbindung zur Kraftquelle.

Die Bibel sagt an vielen Stellen, wie wichtig es ist, dass der Mensch zur Ruhe kommt, um ungestört mit Gott Verbindung aufnehmen zu können, sein Wort zu hören und mit ihm zu reden, zu beten. Das sind die kleinen, täglichen Ruhezonen, wenn Jesus sagt: "Ruht ein wenig!" Darüber hinaus hat uns Gott eine wöchentliche Ruhepause geschenkt, den Sabbat.

Angesichts der rasanten Entwicklung, dass sich Menschen nur noch als Teilnehmer an einem gnadenlosen Wettbewerb verstehen, gehetzt und abgespannt, sollten sie Gottes Einladung hören und annehmen, den Alltag zu entschleunigen und in der Ruhe wieder Frieden zu finden. Diesen Frieden empfangen wir, wenn wir alles, was Unruhe bereitet, vor Gott bringen: den hektischen Lebensstil, die schnellen Urteile und Vorurteile, die Schuld und die Reue darüber. Jesus lädt die Ruhelosen ein: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken." (Mt 11,28)

Gerhard Menn

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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