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Andacht vom 06.09.2009:

Freunde ohnegleichen

Und Jonatan sprach zu David: Geh hin mit Frieden! Für das, was wir beide geschworen haben im Namen des HERRN, dafür stehe der HERR zwischen mir und dir, zwischen meinen Nachkommen und deinen Nachkommen in Ewigkeit. 1. Samuel 20,42

Diese Worte sind das Bekenntnis der Freundschaft zwischen David und Jonatan - einer Freundschaft, die großen Belastungen ausgesetzt war und doch bis in den Tod hinein hielt. Das Geheimnis: Der Herr war mit den Freunden.

So vieles hätte die beiden Freunde entzweien können. Da stand auf der einen Seite Jonatan, der angehende Kronprinz, und auf der anderen Seite David, dem aufgrund seiner Erfolge im Kampf gegen die Philister die Herzen des Volkes zuflogen. Da gab es das ständige Misstrauen Sauls, der David mehrfach beseitigen wollte, und das Wissen Jonatans, dass David eines Tages an seiner Stelle König in Israel sein würde. Trotz der ungleichen Herkunft kam kein Neid auf, im Gegenteil: Jeder der beiden half auf seine Weise mit, dass Gott seine Pläne zum Ziel führen konnte.

Gerade an diesen beiden Männern zeigt die Bibel, dass die Freundschaft neben der Ehe und Familie zu den stärksten menschlichen Beziehungen zählt. Freundschaft ist zweifelsohne ein besonderes Geschenk, für das wir Gott danken sollten. Wenn eine Freundschaft jedoch Bestand haben soll, kostet sie auch etwas. Sie fordert Bereitschaft und Opfer, Anteilnahme, Verständnis und Freude am Erfolg des anderen.

Zwar wird Freundschaft nicht wie die Ehe durch ein besonderes Gottesgebot oder eine gesetzliche Anordnung geschützt. Gott selbst aber will mein und meines Freundes Schutz sein. Deshalb liegt eine so große Verheißung auf einer Freundschaft, in der zwei Menschen Gott im Blickfeld haben. Weil Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und ich darin seine große Liebe und Barmherzigkeit mir gegenüber erkenne, kann sich das Miteinander meiner Freundschaft an ihm orientieren.

Nicht immer bleiben die Beziehungen in einer Freundschaft ungetrübt. Manchmal fühle ich mich vielleicht durch das Verhalten des anderen unverstanden oder gar verletzt. Dann hilft jedoch der Blick auf Jesus Christus, um dem Freund vergeben zu können. Weil Jesus Christus sein Ja zu mir gesprochen hat, kann ich auch den anderen von Neuem annehmen.

Herr, wecke in mir alle guten Kräfte in der Beziehung zum andern und geh du selbst mit uns!

Manfred Böttcher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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