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Andacht vom 06.03.2010:

Gott aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Wie viel weniger müssen wir einmal am Gerichtstag Gottes Zorn fürchten, nachdem wir jetzt durch den Opfertod Jesu von unserer Schuld freigesprochen sind. Römer 5,8.9 (Hoffnung für alle)

Am 2. Mai 1984 arbeitete Juan Meléndez als Erntehelfer auf einem Feld in Pennsylvania. Plötzlich kamen Beamte des FBI auf ihn zu, legten ihm Handschellen an und schleppten ihn nach Florida. Sie warfen ihm vor, er hätte bei einem Raubüberfall einen Menschen getötet. Sie hätten ihn anhand einer Zahnlücke und einer Tätowierung identifiziert.

Doch Juan war unschuldig und hatte auch ein Alibi, von zwei Zeugen gestützt. Leider glaubte die Geschworenenjury ihnen nicht. Ihr erschienen die beiden Komplizen des flüchtigen Räubers glaubwürdiger. Juan verstand kein Englisch, hatte kein Geld für einen guten Anwalt, und dem Pflichtverteidiger war Juans Schicksal gleichgültig. Er wurde zum Tod verurteilt und blieb fast 18 Jahre lang im Todestrakt.

"Amnesty International" schätzt, dass zurzeit etwa 20 000 Menschen im Gefängnis auf ihre Hinrichtung warten. Zehn Prozent davon kommen frei, weil ihre Unschuld bewiesen werden kann. Dieses Glück hatte auch Juan, denn Ende 2000 tauchte ein Tonband mit dem Geständnis des echten Mörders auf. Juan wurde am 3. Januar 2002 mit einer Hose, einem Hemd und 100 Dollar entlassen, ohne Job, ohne Krankenversicherung und Rentenanspruch - und das mit 56 Jahren. Aber er verzweifelte nicht.

Was ihm während der 18 Jahre Halt und Zuversicht gewesen war, trug ihn auch weiter: sein fester Glaube an Gott. Seine Mutter und seine Schwester hatten all die Jahre für ihn gebetet, und nun war er endlich frei und konnte ein neues Leben beginnen. Heute hält er Vorträge auf der ganzen Welt und bekämpft die unmenschliche Todesstrafe.

Auch wir sind einer "Todeszelle" entronnen, weil Jesus die Strafe für unsere Schuld auf sich nahm. Paulus sah das als größten Beweis der Liebe Gottes an.

Denken wir an unsere Mitmenschen, die noch "gefangen" sind, und setzen wir uns für sie ein? Ihnen müssen wir begreiflich machen, dass sie frei werden können, weil es Gottes grenzenlose Gnade gibt. Unser "Top-Anwalt" Jesus steht auch für sie ein. Er ist für sie und uns gestorben und schenkt uns eine grenzenlose Freiheit, die ewig anhalten wird.

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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