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Andacht vom 29.05.2010:

Da nahm der Teufel [Jesus] mit nach Jerusalem und stellte ihn auf die höchste Stufe des Tempels. "Spring hinunter!", forderte er Jesus auf. "Du bist doch Gottes Sohn! Und in der Heiligen Schrift steht: ,Gott wird seine Engel schicken. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein verletzen!'" Matthäus 4,5.6 (Hoffnung für alle)

Der Teufel ist weder beschränkt noch ungebildet. Er kennt sich bestens in der Bibel und der Psyche der Menschen aus. Damals versuchte er, Jesus auf einem heiklen Gebiet zu Fall zu bringen: Es ging um das Vertrauen zu Gott. Es stimmt ja, was er Jesus vorhielt, denn die Bewahrung durch Engel hatte Gott durch den Psalmdichter tatsächlich zugesagt (siehe Ps 91,11.12). Jesus durchschaute die Taktik und ließ den Versucher abblitzen, indem er entgegnete: "Es steht aber auch in der Schrift: ,Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht herausfordern.'" (Mt 4,7 Hfa)

Wie ist das nun mit dem Vertrauen? Zu leben ist für jeden eine Vertrauenssache - mag er an Gott glauben oder nicht. Ob ich in ein Auto steige, die Bahn benutze oder mich in finanziellen Angelegenheiten beraten lasse: Ohne Vertrauen geht nichts. Leben ist stets auch ein Stück Risiko. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass wir früh anfangen müssen, Vertrauen zu üben. Im Kindesalter spielte sich das in der Familie unter den Augen der Eltern ab. Die Erfahrung lehrte uns: Auf Mutter und Vater kann ich mich verlassen, sie meinen es gut mit mir.

Aus solchem Vertrauen erwuchsen im Laufe der Zeit das Selbstvertrauen und der Mut, sich dem Leben auszusetzen und eigene Schritte zu wagen. Aber es gibt auch Erfahrungen, die uns gelehrt haben, nicht überall blind zu vertrauen, sondern vorsichtig zu sein: Nicht alles ist wahr, was man uns erzählt. Nicht jeder meint es gut mit uns, trotz gegenteiliger Beteuerungen. Nicht auf alle Menschen ist immer Verlass - irgendwo hat jeder seine Grenzen.

Darum ist gut dran, wer sich nicht allein auf Menschen verlässt, nicht nur sich selbst und anderen vertraut, sondern gelernt hat - möglicherweise durch bittere Erfahrungen -, dass nur einer wirklich verlässlich ist: Gott. Diese Erkenntnis war es wohl, die den ungenannten Psalmdichter schreiben ließ: "Es ist viel besser, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen." (Ps 118,8 Hfa)

Zu leben ist Vertrauenssache - jeden Tag neu. Aber jeden Tag neu gilt auch Gottes Zusage: Ich bin dir nahe und meine Engel begleiten dich!

Danke, Herr, darauf verlass ich mich!

Günther Hampel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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