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Andacht vom 12.07.2010:

Der Name des HERRN ist ein starker Turm; wer das Rechte tut, findet bei ihm sichere Zuflucht. Sprüche 18,10 (Gute Nachricht Bibel)

Seit vielen Jahren ist es eine gute Gepflogenheit, bei Tagungen Namensschilder zu tragen. Damit wird jedem Gelegenheit gegeben, den anderen mit dessen Namen anzusprechen und so einfacher Kontakt zu finden.

Eigentlich ist es unfassbar: Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, hat es aus Liebe zu uns Menschen durch die Nennung seines Namens ermöglicht, mit ihm in Verbindung - in eine Ich-Du-Bezie-hung - zu treten. Mose offenbarte er seinen Namen: Jahwe - der (ewig) Seiende (2 Mo 3,13-15).

In Israel wusste man, dass es ein großes Geschenk ist, den Namen Gottes kennen zu dürfen. "Du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles." (Ps 138,2) Die Bibel berichtet, wie der unsichtbare Gott mit Menschen, die seinen Namen angerufen haben, Geschichte gemacht hat.

Warum gleicht nun der Name des Herrn einem Turm? Dabei haben wir weniger an einen Aussichtsturm als vielmehr einen Festungsturm zu denken. Hinter diesem Vergleich steht ein Angebot Gottes. Zwar wollte der Mensch - durch die Sünde losgelöst von Gott - seinen eigenen Weg gehen; dennoch hat Gott den Zugang zum Turm offengehalten. So können wir bei ihm Zuflucht nehmen. Das ist ein großes Geschenk, denn ein starker Turm ist dieser Name, uneinnehmbar für Feinde, jedem Schutz gewährend, der darin Zufucht sucht (Spr 18,10).

Zugleich hat Gott in Jesus sein Wesen offenbar gemacht und uns somit gezeigt, wer und wie er ist. Indem er seinen Sohn für uns gab, zeigte er sein Herz. Die Mitte all seines Seins und Wirkens ist Liebe. "Gott ist die Liebe." (1 Joh 4,16)

Gott hat mit Jesus Christus einen festen Turm in die Welt gestellt, aber hineingehen muss man selbst - jeder allein. Das Wort der Apostel: "In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben" (Apg 4,12a), besagt jedoch nicht, dass alle verlorengehen, die seinen Namen nicht gekannt haben - aber Heil gibt es für die Welt letztlich allein in Christus.

In Christus, dem Turm Gottes, ist jeder ganz sicher. Paulus schließt seine Aussagen in Römer 8 mit dem Lobpreis: "Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben ... uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn." (V. 38a.39)

Was auch der heutige Tag mit sich bringt, es kommt allein darauf an, in diesem Turm zu bleiben.

Manfred Böttcher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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