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Andacht vom 14.10.2010:

Wie viel mehr wird das Blut Jesu Christi uns innerlich erneuern und von unseren Sünden reinwaschen ... [Er] hat sich selbst für uns als fehlerloses Opfer Gott dargebracht. Darum sind unsere Sünden vergeben, die letztlich nur zum Tod führen, und unser Gewissen ist gereinigt. Jetzt sind wir frei, dem lebendigen Gott zu dienen. Hebräer 9,14 (Hoffnung für alle)

Heute ist der "Welttag der Organspende". Zurzeit benötigen allein in Deutschland etwa 14 000 Menschen ein Spenderorgan, fragen sich häufg: "Erhalte ich heute endlich die Nachricht, dass ich eine Niere bekomme?" oder: "Wann kann ich wieder ein halbwegs normales Leben führen?" Viele Kranke hoffen und bangen so an jedem Tag neu.

Ein arabischer Mann hatte es leicht, ein Spenderorgan zu bekommen, denn seine beiden Ehefrauen stritten sich um das Vorrecht, ihm eine Niere spenden zu dürfen. Schließlich entschied das Los. Die eine Frau gab ihm eine Niere und die zweite spendete Blut für die Operation.

Die "Blutspende", die Jesus brachte, hat unser Leben auf andere Art und Weise gerettet. Unsere Schuld wurde dadurch vergeben, dass Jesus die Todesstrafe an unserer Stelle auf sich nahm, damit wir ein ewiges Leben auf der neuen Erde bekommen. Außerdem wirkt sein Blut wie ein Reinigungsmittel, denn als Kinder Gottes möchten wir uns nicht mehr von unseren schlechten Gewohnheiten und sündigen Gedanken tyrannisieren lassen. Wir fühlen uns nicht in einem Regelwerk von "Du darfst nicht" -Geboten gefangen, sondern wollen tun, was gut und richtig ist - nicht aus Angst vor Strafe, aus Berechnung oder weil wir uns Gottes Gunst verdienen möchten, sondern weil wir den Blutspender lieb gewonnen haben. Er steht nun in unserem Leben an erster Stelle! Und aus Dankbarkeit wollen wir seine Liebe an andere weitergeben.

Was aber bewegt so viele Menschen dazu, diese "Blutspende" Gottes abzulehnen? Ist ihnen nicht klar, wie nötig sie Jesu Erlösung brauchen? Oder ist es ihnen peinlich, so reich beschenkt zu werden? Der wahrscheinlichste Grund ist: Sie kennen dieses wunderbare Angebot Gottes nicht, das Jesus mit seinem Leben, Leiden und Sterben ermöglich hat. Nutzen wir also jede Möglichkeit, um unsere Mitmenschen auf die lebensnotwendige Blutspende Jesu aufmerksam zu machen!

Sylvia Renz

15. OKTOBER 2009

Und über dem allem, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde. Prediger 12,12

Das war schon ein spezieller Büchernarr, der aus Münchner Bibliotheken mehr als 5000 Fachbücher gestohlen und in seiner Wohnung gehortet hatte. Der Hinweis eines Malers, der die Hausfassade strich, führte zur Entdeckung des Diebstahls.

Die Wohnung des 44-jährigen arbeitslosen Informatikers war so voll Bücher gepackt, dass der Mann nur noch in einem Notbett auf den Bücherstapeln schlafen konnte. An den Wänden des 20 Quadratmeter kleinen Zimmers zeigten sich bereits Risse und das Diebesgut mit über fünf Tonnen Gewicht drohte die Decke der darrunterliegenden Arztpraxis zum Einsturz zu bringen. Weshalb wollte dieser Mann so viele Bücher besitzen?

Jedes Jahr kommen neue Bücher auf den Markt. Die internationalen Buchaussteller präsentierten 2007 auf der Frankfurter Buchmesse annähernd 390000 Titel, davon etwa 120000 Neuerscheinungen.

Für keinen Menschen ist der "Dschungel" dieser Neuerscheinungen noch überschaubar. Vielen, die sich fachlich weiterbilden müssen, fällt die Auswahl der zu studierenden Literatur nicht leicht. Tatsache ist auch, dass eine große Anzahl der erworbenen Bücher kaum gründlich gelesen wird. Viel Lesen und viel Studieren machen nicht nur den Leib müde, wie Salomo bemerkte; es kann auch verwirren.

Ich übe mich zurzeit darin, nicht mehr viele neue Bücher anzuschaffen, sondern mich auf wenige Titel zu konzentrieren, die meinen Geist lebendig halten und meiner Seele gut tun. Obwohl ich die Auseinandersetzung mit theologischen Themen schätze, merke ich immer deutlicher, dass nichts hilfreicher ist als die direkte Beschäftigung mit dem Buch der Bücher, denn "die Bibel enthält alle Grundwahrheiten, die erforderlich sind, damit der Mensch sein irdisches Leben bewältigen und sich auf das zukünftige Leben vorbereiten kann. Beim Erforschen der einzelnen Teile und ihrer Zusammenhänge werden die geistigen Fähigkeiten des Menschen gefordert. Insofern fördert intensives Bibelstudium nicht nur das geistliche Denken, sondern kommt der Denkfähigkeit des Menschen ganz allgemein zugute. Wer sich nur mit alltäglichen Dingen befasst, bedient sich seiner geistigen Fähigkeit nur in eingeschränktem Maße, so dass wichtige Bereiche nach und nach verkümmern." So sagte es treffend Ellen G. White (Erziehung, S. 127f.). Bücher sind notwendig, aber die Bibel übertrifft sie alle.

Josef Butscher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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