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Andacht vom 01.12.2010:

Gott hat das auserwählt, was in den Augen der Welt gering ist, um so diejenigen zu beschämen, die sich selbst für weise halten. Er hat das Schwache erwählt, um das Starke zu erniedrigen. Er hat das erwählt, was von der Welt verachtet und gering geschätzt wird und es eingesetzt, um das zunichte zu machen, was in der Welt wichtig ist, damit kein Mensch sich vor Gott rühmen kann. 1. Korinther 1,27-29 (Neues Leben)

"Was macht Sie in dieser Saison so stark?", fragte der Journalist den Sportler, als dieser im dritten Rennen nacheinander gesiegt hatte. "Ich habe viel trainiert und meine Technik verbessert. Ich habe viel gearbeitet und mir den Sieg verdient. Ich bin stolz auf meine Leistung." Mit diesen Worten drückte der Sportler Werte aus, die in unserer Markt- und Leistungsgesellschaft große Bedeutung haben.

Wer etwas in dieser Gesellschaft leistet, der hat Erfolg, verdient genug Geld (oder viel mehr als genug) und gehört dazu. Leistungsorientierung und Effizienz sichern den Lebensstandard und die Zukunft unserer Gesellschaft, so hören wir. "Leistung muss sich lohnen", sagen die Politiker. Und wir bejubeln allgemein die, die etwas Besonderes leisten - ob im Sport, in der Wirtschaft oder der Wissenschaft. Zu ihnen schauen wir auf. Sie sind die Vorbilder unserer Jugend.

Aber bei Gott sind die Werte völlig umgekehrt, wie Paulus in der zitierten Aussage betont. Gott erwählt die, die nicht in diese Leistungsgesellschaft hineinpassen, die nicht mithalten können, die nichts Besonderes geleistet haben. Das sind die, die schwach und verachtet sind, die eben nicht höher, weiter oder schneller können. Dazu gehören die Menschen, die in unserer Gesellschaft überflüssig zu sein scheinen: Leute, die keine Arbeit haben, Alte, die (zu) lange leben, und Kranke und Behinderte, die nicht (mehr) produktiv sind.

Gott hat die ausgewählt, die nicht viel in den Augen dieser Welt gelten. Mit ihnen will er seine Gemeinde bauen. Das sind Menschen, die anders sind als die, die etwas in der Gesellschaft gelten, die nicht (besonders) reich, schön oder erfolgreich sind. Gott hat die erwählt, die zu ihrer Schwachheit stehen und wissen, dass sie ihn brauchen. Sie bilden sich nichts auf ihre eigenen Leistungen ein und rühmen sich nicht selbst, sondern sind sich ihrer Abhängigkeit von Gott bewusst.

Für diese Menschen hat die Welt oft keinen Platz mehr, aber sie sind von Gott erwählt, um Bürger in seinem Reich zu sein. Du und ich - wir können zu ihnen gehören!

Roland Nickel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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