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Andacht vom 02.12.2010:

Alle eure Sorgen werft auf [Gott], denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7 (Gute Nachricht Bibel)

Von Heinz Ehrhardt stammt der Spruch: "Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon wieder da? " Wir machen uns häufig Sorgen, doch laut einer Untersuchung sind die meisten überflüssig: Rund 40 Prozent der Dinge, die wir befürchten, geschehen niemals, 30 Prozent liegen in der Vergangenheit und wir sind besorgt um die Folgen, 12 Prozent sind gesundheitliche, 10 Prozent sind geringfügige und nur 8 Prozent legitime Sorgen.

Als Christen haben wir spezielle Möglichkeiten, mit Sorgen umzugehen. Paulus zeigte sie uns: "Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das, was er euch geschenkt hat." (Phil 4,6 GNB) Das Gebet ist ein wirksames Mittel, um seine Sorgen loszuwerden. Wir sollen Gott die Angelegenheit überlassen und ihm die Chance geben zu handeln. Er hat 1000 Lösungen für jedes unserer Probleme, bei denen wir keinen Ausweg sehen! Und das gleichzeitige Danken erinnert uns daran, dass Gott uns bereits oft geholfen hat und wir ihm vertrauen können.

Doch mit Beten allein ist es oft noch nicht getan. Petrus hat das verstanden und deshalb die Sache mit den Sorgen so formuliert: "Alle eure Sorgen werft auf [Gott], denn er sorgt für euch." (1 Ptr 5,7 GNB) Petrus macht klar, dass uns die Sorgen keineswegs einfach von Gott genommen werden, wenn wir ihn darum bitten. Wir müssen sie auf ihn werfen.

Das Bild ist sehr treffend. Hast du schon einmal kleinen Kindern zugesehen, wenn sie lernen, einen Ball zu werfen? Sie machen die Werfbewegung, behalten aber oft erst einmal den Ball in ihrer Hand. Sie müssen lernen, ihn im richtigen Moment bewusst loszulassen. Nur dann kann das Werfen gelingen.

Ähnlich scheint mir oft unser Problem mit den Sorgen zu sein: Wir bringen sie zwar im Gebet vor Gott, lassen sie aber nicht wirklich los, sondern beschäftigen uns weiter mit ihnen. Wir laden die Sorgen nicht bei Gott ab, sondern schleppen sie weiter mit uns herum.

Es ist nötig, sich bewusst zu machen, dass meine Sorgen nun Gott gehören und darauf zu vertrauen, dass er sich um sie kümmert. Dann sollten wir uns mit positiven Dingen beschäftigen, zum Beispiel Gott loben und danken, unsere täglichen Aufgaben anpacken oder anderen Menschen helfen. Wir werden entdecken, dass viele von ihnen größere Sorgen haben als wir. Ihnen können wir von Gottes Hilfsangebot erzählen.

Werner E. Lange

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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