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Andacht vom 05.12.2010:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes. 2. Korinther 1,3

Im Gottesdienstteil "Lebendige Gemeinde" erfahren wir manchmal, wie wunderbar Gott aus einer Not herausgeholfen hat, wie er Probleme löste und für Beter Wege öffnete, an die sie vorher gar nicht dachten. Das ist wirklich ein Dank an Gott wert.

Was tun wir aber, wenn sich Nöte nicht lösen und manche Gebetsanliegen über Jahre hindurch dieselben bleiben? Wie geht es uns, wenn wir trotz unzähliger Bewerbungen keinen Arbeitsplatz finden oder Probleme in der Schule oder im Beruf, im Elternhaus oder einer Freundschaft unlösbar erscheinen? Oder jemand muss mit einer Krankheit fertig werden oder mit einem Todesfall in der Familie. Von Trauer und Tränen, Kummer und Schmerzen, Verzweiflung und Enttäuschung sind auch Christen nicht verschont.

Welch ein Geschenk ist es zu wissen: Das ist nicht alles! Wir haben zwar Nöte, Probleme, Kummer und Schmerzen, aber zugleich einen "Vater der Barmherzigkeiten" (im Grundtext steht hier der Plural im Sinne von "Barmherzigkeitserweise") und einen "Gott allen Trostes", wie Paulus betonte.

Gott vergisst uns nicht. Er ist gerade dann bei uns, wenn unsere Not am größten ist. Trost im Sinne der Bibel bedeutet Mitleid zu empfinden, vor allem aber: Gott ist mitten im Leid an unserer Seite. Sollte er uns einmal nicht aus Not und Leid herausholen, so kommt er doch auf jeden Fall in unser Leid hinein. Er hält bei uns aus. Wir werden nie tiefer fallen als in die Hand Gottes. Und darin dürfen wir uns geborgen wissen.

Der Fernsehjournalist und Buchautor Peter Hahne schreibt: "Gott packt uns nicht in Watte, aber er erhält uns im Glauben. Jesus kam nicht, um uns zu verwöhnen, sondern um uns zu versöhnen. Und er, der Versöhner, tritt mit Kraft in unser Leben, dass wir auch Leid und Tränen ertragen können - denn Jesus trägt uns hindurch. Am Ende aber steht der Sieg, das ewige Leben. Dieser Zusage darf ich trauen. Vertrauen heißt dann auch: Ich lerne es, mit Fragen zu leben, auf die ich auf dieser Erde keine Antwort finde. Gute Gefühle sind kein Gradmesser für den Glauben. Glauben heißt: Ich vertraue mich Jesus Christus an und weiß, dass diese Lebensverbindung mich auch dann trägt, wenn ich mit meinem Latein am Ende bin." (Worauf du dich verlassen kannst, S. 18)

Hartwig Lüpke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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