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Andacht vom 07.12.2010:

Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Johannes 4,14 (Einheitsübersetzung)

Wir haben es sicher alle schon erlebt: Nach einer sportlichen Betätigung oder einer langen Wanderung klebte uns die Zunge vor Durst am Gaumen. Wie köstlich und erfrischend ist dann gutes, klares, frisches Wasser.

Jesus gibt uns ein Wasser, das den eigentlichen Durst wirksam löscht: "lebendiges Wasser" (Jon 4,14). Er stillt unsere Bedürfnisse und Sehnsüchte - und dieser "Lebensdurst" wird nicht mit abgestandenem Wasser gestillt, sondern mit frischem Quellwasser. Dieses Wasser gibt nur Jesus. Genau genommen ist dieses Lebenswasser Jesus Christus selbst, so wie es in einem modernen geistlichen Lied heißt: "Leben aus der Quelle, Leben nur aus dir, Leben aus der Quelle des Lebens ..." (Leben aus der Quelle, Nr. 261)

Welche Bedürfnisse haben Menschen? Vor allem die Sehnsucht nach einem erfüllten und sinnvollen Leben und das Bedürfnis nach Liebe und Glück. Danach suchte offensichtlich auch die Frau, der Jesus am Jakobsbrunnen begegnete (Joh 4,1-26). Ihr und uns bietet Jesus dieses Wasser an, das jeden Lebensdurst stillt. Es verändert die Menschen, so wie es in der ersten Strophe des Liedes heißt: "Und du erforscht mich, veränderst mein Denken ..." Dieses Lebenswasser gibt ein neues Leben, mehr noch: Es gibt ewiges Leben. Nur von dieser Quelle, nur von Jesus Christus kommt ewiges Leben.

Doch in der Aussage Jesu gegenüber der Samariterin ist noch ein zweiter, ein herausfordernder Gedanke enthalten: In uns wird eine sprudelnde Quelle entstehen. Ist das nicht eine wunderbare Verheißung? Natürlich bleibt Christus die wahre Lebensquelle, aber in uns, den Gläubigen, entstehen lauter "Zapfstellen". Durch unsere Verbindung mit Jesus sprudelt dieses Lebenswasser aus uns heraus. Jesus möchte uns gebrauchen, es weiterzugeben, indem wir andere Menschen zu dieser Lebensquelle führen, so wie es in der dritten Strophe des Liedes heißt: "Willst mich gebrauchen, als Salz für die Erde ..."

Bei der Samariterin hatte die Begegnung mit Jesus unmittelbare Wirkung: Sie ging in die Stadt zurück und brachte andere Menschen zu Jesus (Joh 4,28-30). Auch aus uns kann das wahre Leben, das wir in Jesus gefunden haben, heraussprudeln und anderen Menschen zum Segen werden.

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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