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Andacht vom 13.01.2011:

Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. 1. Mose 15,6

Abram bedeutet "erhabener Vater". Gott selbst veränderte seinen Namen in Abraham, "Vater vieler Völker" (1 Mo 17,5). Er wird auch als der "Glaubensvater" bezeichnet. Jesus, Paulus und Jakobus stellten ihn als Vorbild des Glaubens hin.

Was war das Besondere an Abrams Glauben? Er hatte noch keine Bibel und kannte kein gläubiges Volk. Selbst seine Familie betete in seiner Heimat in Mesopotamien Götzen an (Jos 24,2).

Der wahre Gott nahm unerwartet mit Abram Verbindung auf und wies ihn an: "Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will." Darauf folgte eine besondere Segensverheißung. Nach dem Bericht fragte Abram nicht nach, zeigte keine Zweifel und stellte auch keine Bedingungen. Er ging in eine unbekannte und Ungewisse Zukunft (siehe 1 Mo 12,1-5).

Etwa 50 Jahre später, als Gott ihn aufforderte, seinen Sohn Isaak zu opfern, war Abraham tatsächlich dazu bereit (siehe 1 Mo 22). In der Zwischenzeit hatte er Höhen und Tiefen des Glaubens erlebt. Nach manchem Versagen (siehe 1 Mo 12,10-19; 16,1-3; 20,1-13) bestand er im entscheidenden Augenblick diese Glaubensprüfung. Voraussetzung dafür war ein gewachsenes und erprobtes Gottvertrauen (siehe Hbr 11,17-19). Bei Abraham kam dazu: Der lebendige Gott selbst offenbarte sich ihm und redete mit ihm.

In diesem Zusammenhang ist unser Andachtstext echtes Evangelium im doppelten Sinne. Zum einen: Abraham war nicht aufgrund seiner Taten oder seines Gehorsams vor Gott gerecht, sondern aufgrund seines Vertrauens. Zum anderen: Der Text steht nicht erst in 1. Mose 22 in Zusammenhang mit Isaaks Opferung, sondern bereits in 1. Mose 15 in Zusammenhang mit der erneuten Verheißung Gottes, unzählige Nachkommen zu haben, die über 40 Jahre zuvor gegeben wurde.

Auch heute ist es möglich, solch ein Vertrauen wie Abraham zu besitzen oder zu entwickeln! Er wird auch uns "zur Gerechtigkeit gerechnet" (siehe Röm 4,3-5.20-25). Wie er sollen auch wir in einem andersgläubigen Umfeld Gott verehren und bekannt machen. Jesus hat auch uns gerufen - nicht in ein fremdes Land zu ziehen, sondern ihm zu folgen! Das erfordert auch heute Vertrauen.

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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