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Andacht vom 25.01.2011:

"Wann haben wir dir Gastfreundschaft gewährt, und wann bist du nackt gewesen und wir haben dir Kleider gebracht? Wann warst du denn krank oder im Gefängnis und wir haben dich besucht?" Der König wird ihnen dann antworten: "Das will ich euch sagen. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!" Matthäus 25,38-40 (Hoffnung für alle)

Im Januar 2009 sanken die Temperaturen in vielen europäischen Ländern auf extreme Minusgrade. Darunter hatten besonders ärmere Menschen zu leiden, weil sie nicht genügend Geld für Heizmaterial aufbringen konnten. Der Hotelbesitzer Benjamin Ahmet in Brüssel hatte diese Not erkannt. In seinem Drei-Sterne-Hotel bot er den Obdachlosen ein warmes, gemütliches Zimmer mit Frühstück, in dem sie eine Woche lang bleiben dürften. Einzige Bedingung: Sie sollten sich unauffällig und höflich verhalten. Für viele der 60 Obdachlosen, die Ahmed während der kalten Tage in seinem Hotel aufnahm, war dies wie ein Blick in das Paradies.

Als er nach seinen Motiven gefragt wurde, sagte der 54-jährige Ahmet zu einer Journalistin, es wäre für ihn selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen. Das gebiete ihm sein Glaube. Beispielhaft, nicht wahr?

"Wir können nicht jedem helfen!" argumentieren wir oft. "Es gibt einfach zu viel Not auf der Welt. Wir können uns nicht verzetteln." Und doch stoßen wir immer wieder auf Menschen, die sich durch die grenzenlose Not nicht abschrecken lassen, sondern an einer Stelle ansetzen, um wenigstens ein bisschen zu helfen.

Vielleicht hat Gott für mich an diesem Tag einen Menschen, dem ich zur Seite stehen kann? Das muss nicht unbedingt durch materielle Hilfe geschehen. Etwas Zeit, etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung, ein Lächeln, dem anderen richtig zuhören, erkennen, wo sein "Schuh drückt", meine eigene Agenda für eine Zeit zurückstellen und mich einem anderen Menschen widmen, so wie ich mir selbst ja auch wünsche, dass sich andere um mich kümmern.

Damit ich mich nicht vor lauter Hilfsbereitschaft verliere, kann ich Gott um konkrete Führung bitten, so wie Jesus auch immer in engem Kontakt mit seinem himmlischen Vater geblieben ist und von ihm Aufträge empfing. Wir können nicht alle Not lindern - das kann nur Gott. Aber wir können einen kleinen Beitrag leisten, damit unsere Welt durch unseren Einsatz ein wenig heller und wärmer wird.

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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