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Andacht vom 13.03.2011:

Hier in diesem Heiligtum komme ich euch nahe, hier rede ich mit dir. Hier soll es zur Begegnung zwischen mir und den Israeliten kommen. 2. Mose 29,42b.43a (Gute Nachricht Bibel)

An diesem Ruhetag Gottes gehen viele bibeltreue Christen zum Gottesdienst. Worin besteht der Sinn der Gottesdienste? Jeder wahre Gottesdienst hat hauptsächlich drei Anliegen: Begegnung mit Gott, Anbetung Gottes und Hören auf sein Wort.

Bereits die erste Einrichtung Israels für den Gottesdienst, das transportable Zeltheiligtum, das Mose am Sinai im Auftrag Gottes errichten ließ, diente diesem Zweck. Es hieß wörtlich "Zelt der Begegnung". Gott sagt: "Ich werde dort den Söhnen Israel begegnen." (2 Mo 29,43a EB). Das hat Gott auch getan. In der Wolkensäule, die tagsüber auf dem Zeltheiligtum ruhte, ist er immer wieder Mose und seinem Volk begegnet.

Für Christen ist das auch heute noch wichtig. Ein Gottesdienst, in dem die Anwesenden nicht Gott begegnen, ist kein wahrer Gottesdienst. Wir brauchen diese Begegnung. Je mehr wir mit der Absicht zur Versammlung gehen, bewusst Gott zu begegnen, desto eher werden wir das auch erleben. Gewiss: Gottesbegegnungen sind nicht auf den Gottesdienst beschränkt. Dennoch wird Gott einer Gemeinde, die sich ihm im gemeinsamen Glauben und in Liebe naht, auch seine Nähe erleben lassen. Jakobus schrieb: "Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern." (Jak 4,8 GNB)

Aus solch erlebter Gottesnähe werden wir zur rechten Anbetung Gottes finden. Gerhard Tersteegen dichtete in seinem Lied: "Gott ist gegenwärtig. Lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten." (Wir loben Gott, Nr 36, Strophe 1) Mit Lob und Dank, mit geistlichem Lied und Opfern wird die Gemeinde ihn freudig anbeten. Anbetung ist die höchste Form der Verehrung, die nur Gott zusteht. Sie ist nicht an bestimmte Orte gebunden, aber Gott möchte, dass wir ihn anbeten, weil wir "von seinem Geist und seiner Wahrheit erfüllt sind", wie Jesus es sagte (Joh 4,23 Hfa).

Die Begegnung mit Gott und dessen Anbetung werden uns auf das rechte Hören der Verkündigung des Wortes Gottes vorbereiten. Auch wenn es durch Menschen verkündigt wird, wird es dennoch Gottes Wort sein, sofern es bibel- und evangeliumsgemäß verkündigt wird (1 Ths 2,13).

Aus einem solchen Gottesdienst werden wir großen Segen empfangen und etwas in die Woche mitnehmen.

Reinhold Paul

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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