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Andacht vom 03.08.2011:

Nebukadnezar gab Daniel eine hohe Stellung am Hof und beschenkte ihn großzügig. Er setzte ihn als Statthalter über die ganze Provinz Babylon ein und ernannte ihn zu seinem obersten Berater. Daniel 2,48 (Hoffnung für alle)

Der kleine Robin saß auf dem Boden und spielte mit seinen Bauklötzen. Es war ein Turm, den er aufbaute. Immer wieder - immer wieder, weil ein anderer Junge angekrabbelt kam und den Turm umwarf. Das machte ihm offensichtlich Spaß, während Robin verärgert aufschrie. Doch dann nahm er die Bauklötze und stapelte sie erneut aufeinander.

Wir erleben Ähnliches in unserem Leben: Wir haben uns etwas aufgebaut - eine Freundschaft, eine Familie, ein Haus, eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz - und dann wird es plötzlich zunichtegemacht. Die Freundschaft zerbricht, eine schwere Krankheit oder ein unerwarteter Todesfall in der Familie, der Vorgesetzte wechselt oder die Arbeitsstelle wird gekündigt.

Der junge Daniel aus Jerusalem machte eine ähnliche Erfahrung. Kaum 18 Jahre alt wurde er in das fast 1000 Kilometer entfernte Babylon verschleppt, wo er am Hof des Königs Nebukadnezar als Staatsdiener ausgebildet werden sollte (Dan 1,3-6). Alle Träume für seine Zukunft zerplatzten. Alle Pläne waren durchkreuzt. Wie sollte es nur weitergehen?

Daniel vertraute auf Gott. Der würde schon einen Weg wissen. Damit lösten sich die Schwierigkeiten keineswegs auf, aber es machte Sinn, sich Gott anzuvertrauen, denn er hat stets den größeren Überblick. Wegen seines Vertrauens und seiner Treue konnte Gott Daniel gebrauchen. Er gab dem König einen Traum, den niemand auslegen konnte - außer Daniel, weil Gott ihm den Inhalt und die Bedeutung zeigte (siehe Dan 2). Daraufhin ernannte Nebukadnezar Daniel zum Stadthalter und seinen obersten Berater (V. 48). Über sechzig Jahre lang war Daniel der engste Berater mehrerer Könige und übte großen Einfluss aus (Dan 6,29). In der ganzen Zeit hielt er seine enge Beziehung zu Gott aufrecht (siehe Dan 6,11).

Auch heute erleben wir manche Widerwärtigkeiten. Es wird auch immer wieder jemand kommen und versuchen, unseren mühsam aufgebauten "Turm" umzuwerfen. Aber mit Gott an unserer Seite können wir neu beginnen. Wenn wir ihm vertrauen, werden wir die Kraft dazu bekommen. Und manchmal kommt am Ende etwas Besseres heraus, als wir zu Anfang dachten.

Stephan G. Brass

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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