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Andacht vom 04.08.2011:

Macht keine gemeinsame Sache mit Ungläubigen! 2. Korinther 6,14 (Gute Nachricht Bibel)

Es gibt manche Stellen in der Bibel, die leicht missverstanden werden. Dazu gehört das heutige Andachtswort. Manche ernsthafte Christen verstehen es so, als sollten sie sich von allen Menschen fernhalten, die nicht an Christus glauben. Aber meinte Paulus das wirklich? Wie könnten sie dann etwas von Jesus erfahren? Und wie können Christen "das Licht der Welt" sein, wie Jesus sagte (Mt 5,14), wenn sie als Lichtträger jene im Dunkeln meiden?

Wenn wir die Bibel richtig verstehen wollen, müssen wir stets den Zusammenhang beachten. Wir sollten uns fragen: Was hat Paulus damit gemeint? Wie hat er sich gegenüber Ungläubigen verhalten? Was hat Jesus darüber gesagt? Was zeigt uns sein Vorbild?

Paulus sagte wörtlicher: "Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen." (2 Kor 5,14) Unter einem Joch wurden zwei Rinder zur Arbeit eingespannt. Er meinte also: "Lasst euch nicht vor einen fremden Karren spannen", und erläuterte seine Aufforderung mit den Fragen: "Wie passen denn Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zusammen? Was hat das Licht mit der Finsternis zu tun? Haben Gläubige etwas mit Ungläubigen gemeinsam?" (V. 14b.l5a GNB)

Paulus hat wie Jesus bewusst zu ungläubigen Menschen und offenbaren Sündern Kontakt gesucht und mit ihnen Freundschaft geschlossen (siehe z. B. Apg 17,16.17; Lk 15,1.2). So sind beide gerade in deren dunklem Leben zu einem Licht geworden.

Wenn Paulus davor warnte, "nicht am fremden Joch" zu ziehen, dann hatte er auch Jesus vor Augen. Er hatte keinesfalls an deren üblen Geschäften und Machenschaften Anteil gehabt. Und so will auch ich als sein Nachfolger mich nicht in Sachen oder Situationen hineinziehen lassen, die dem Willen Gottes widersprechen.

Doch ich darf - ja soll - Kontakt zu Menschen pflegen, die Christus noch nicht kennen. Wenn es mir wie ihm um die Rettung von Menschen geht, warum sollte ich dann nicht zum Beispiel Mitglied eines Sportvereins sein? Da mache ich bei unsportlichen Verhaltensweisen oder Trinkgelagen nicht mit, muss aber deshalb kein Außenseiter sein. Ich kann Kontakte knüpfen, Gespräche führen und durch mein Verhalten christliche Werte vermitteln und zur passenden Zeit etwas von meiner Erfahrung mit Christus erzählen.

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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