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Andacht vom 24.11.2011:

Wenn du jemandem hilfst, dann soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut; niemand soll davon erfahren. Matthäus 6,3 (Hoffnung für alle)

Mitten in einer Novembernacht geriet bei Bad Kissingen ein Haus in Brand. Ein Rentner sah das Feuer und alarmierte seine Angehörigen. Diese versuchten, die Hausbewohner zu warnen, doch das Ehepaar und die beiden Kinder schliefen fest. Als sie endlich erwachten, war das Treppenhaus bereits verqualmt und als Fluchtweg unpassierbar. So retteten sie sich auf den Balkon. Ein Passant erkannte die brenzlige Lage, borgte von Nachbarn eine Leiter und stellte sie an den Balkon. Als die Eltern mit ihren Kindern sicher unten angekommen waren, ging er weiter, ohne seinen Namen zu nennen. Eine Tageszeitung schrieb, der Unbekannte wäre dieser Familie "wie ein rettender Engel" erschienen.

Diese Meldung wurde im Internet allerdings sehr unterschiedlich kommentiert: "Der hat wohl etwas ausgefressen und wollte nichts mit der Polizei zu tun haben", meinte einer. Darauf antwortete jemand: "Kann man jetzt nicht mal mehr Gutes tun und danach seine Ruhe haben, ohne gleich eines Verbrechens bezichtigt zu werden?" Ein anderer brachte es auf den Punkt: "In der heutigen Zeit, in der fast alle nur noch etwas tun, wenn sie selbst einen Nutzen davon haben, klingt diese Geschichte fast wie ein Märchen."

Als Jesus damals durch Dörfer und Städte zog und viele Kranke heilte, verbot er ihnen häufig, damit Reklame zu machen (Mk 1,44; 7,36). Nicht seine Person sollte im Mittelpunkt stehen, sondern das Heil, das Gott bringt. Die Heilungswunder sollten keinen Werbezwecken, sondern dem Kranken dienen und Lebensfreude und Vertrauen zu Gott zurückgeben.

Diese Haltung bewahrt auch uns davor, anderen nur Gutes zu tun, damit wir uns gut und wichtig fühlen oder andere positiv. über uns reden. Jesus ermahnte uns im Andachtswort, dass von unserer Hilfeleistung möglichst niemand erfahren sollte.

Wir brauchen einen gesunden Menschenverstand, um abzuwägen, ob meine Art der Hilfe tatsächlich hilfreich ist, oder ob sie den Hilfebedürftigen in seiner Unselbstständigkeit noch bestärkt. Vielfach ist offensichtlich, was zu tun ist, wie in dem genannten Beispiel. Und in schwierigen Fällen kann Gott uns den richtigen Weg zeigen.

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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