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Andacht vom 16.12.2011:

Der Mensch plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte. Sprüche 16,9 (Hoffnung für alle)

Denise mag Sven, den schüchternen und Romantischen Jungen, aber sie mag auch Lars, den Draufgänger und Wirbelwind. Für wen soll sie sich entscheiden?

Heinz steht kurz vor seiner Pensionierung und plant, den Lebensabend gemeinsam mit seiner Frau in Spanien zu verbringen. Oder sollen sie doch lieber ihr Häuschen in Deutschland behalten und in der Nähe ihrer Kinder bleiben?

Wir alle stehen immer wieder vor Entscheidungen - vor den kleinen Entscheidungen des Alltags (Brot oder Müsli zum Frühstück?) und vor den großen Herausforderungen des Lebens: Studium oder Beruf, Partnerwahl und Kinderwunsch, Wechsel des Arbeitsplatzes oder des Wohnortes.

Als gläubige Menschen beziehen wir Gott in unsere Planungen ein und vertrauen seiner Führung. Manche legen Gott jede kleine Entscheidung vor und warten auf sein Eingreifen. Andere wägen zuerst nach bestem Wissen und Gewissen ab und treffen mutig ihre Entscheidung. Was ist richtig?

Interessanterweise sind beide Verfahrensweisen biblisch. Der Prophet Daniel und die Königin Ester waren im Perserreich in miteinander vergleichbaren Umständen und handelten doch unterschiedlich. Sie befanden sich in einem ungläubigen Umfeld und kamen in eine lebensbedrohliche Lage. Daniel betete trotz des Verbots des Königs dreimal täglich am offenen Fenster zu Gott. Als er deswegen angeklagt wurde, ergab er sich in sein Schicksal und wartete auf das Eingreifen Gottes (Dan 6,11-25). Ganz anders bei Ester: Als ihr Leben und das des ganzen jüdischen Volkes bedroht war, lesen wir nichts von Ergebenheit und Hoffen auf Gottes Hilfe. Ihr Pflegevater Mardochai wurde zuerst aktiv. und wandte sich an Ester mit dem Auftrag zu handeln. Das tat sie nach anfänglichem Zögern, arbeitete einen Plan aus, betete und fastete, ging zum König und wurde mit ihrem ganzen Volk gerettet (Est 4, 5).

Wie entscheiden wir? Im Warten auf Gottes Eingreifen oder im Handeln? Letztlich erleben wir doch, dass in unseren EntScheidungsprozessen Göttliches und Menschliches zusammenwirkt. Vier Dinge können uns dabei hilfreich sein: 1. Informationen, die wir nach bestem Wissen und Gewissen sammeln und auswerten. 2. Rat und Weisung aus dem Wort Gottes. 3. Unsere bisherigen Erfahrungen, die wir gemacht haben. 4. Der Rat von gläubigen und erfahrenen Mitmenschen.

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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