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Andacht vom 05.01.2012:

Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben? Hiob 38,41

In den Medien sehen wir erschütternde Bilder vom Hunger in der Welt. Wir fragen uns: Warum setzt der allmächtige Gott diesem Elend kein Ende? Er könnte den Regierenden ihre globale Verantwortung bewusst machen. Er könnte die Reichen dazu zwingen, ihre Güter zu teilen. Er könnte die Normalverdiener motivieren, sich noch stärker für die Armen einzusetzen. Sicher, er könnte. Will er uns die Suppe auslöffeln lassen, die wir uns eingebrockt haben?

Manchmal erfahren wir, dass Gott doch auf ganz wundersame Weise eingreift. Wie bei der Familie von Ronaldo in Brasilien. Er wollte mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Ana den Jahreswechsel mit Freunden auf seiner Ranch verbringen. Während die Erwachsenen im Gespräch vertieft waren, tapste die knapp 2-jährige Ana aus dem Zimmer. Als Ronaldo bemerkte, dass die Kleine das Haus verlassen hatte, begann eine fieberhafte Suche. Tag und Nacht durchkämmten sie das ganze Gebiet und forderten Rettungskräfte an. Doch vergeblich -Ana war wie vom Erdboden verschluckt.

Nach sechs Tagen wollten die Helfer aufgeben. Sie meinten, Ana wäre bestimmt in den reißenden Fluss gefallen und ertrunken. Doch Ronaldo sagte: "Ich bete für Ana und bin sicher, dass wir sie unverletzt zurückbekommen. Bitte sucht weiter!" Und dann fanden sie Anas Sandale und nicht weit davon eine überwucherte Zisterne. Dort war Ana hineingepurzelt und hatte sechs lange Tage und Nächte ohne Essen und Trinken unten im Brunnen gehockt. Doch sie wusste sich zu helfen und stopfte sich Schlamm und Gras in den Mund. Als die Helfer das Kind unverletzt herauszogen, rief Ronaldo: "Gott hat seine Hand über meine Tochter gehalten!"

Vielleicht fühlen wir uns manchmal auch ganz unten, verirrt und verwirrt, abgestürzt, einsam, verlassen im Dunkeln. Wie Vogelkinder, die von den Rabeneltern verlassen wurden und um Nahrung betteln, schreien wir nach Anerkennung, sehnen uns nach Liebe, hungern nach Orientierung, nach einem Sinn für unser Dasein.

Und dann gibt uns Gott durch die Bibel die Antwort: "Ich bin souverän. Ich weiß und sehe alles. Und alles, was geschieht, muss erst an mir vorüber. Für alle deine Probleme habe ich eine Hilfe parat. Du kannst mir vertrauen - trotz allem."

Sylvia Renz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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