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Andacht vom 10.01.2012:

Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ob ich nun wenig oder viel habe, ich habe gelernt, mit jeder Situation fertig zu werden: Ich kann einen vollen oder einen leeren Magen haben, Überfluss erleben oder Mangel leiden. Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche. Philipper 4,11-13 (Neues Leben)

Eine der großen Krisen der letzten Jahre war die Finanzkrise, die ihre Auswirkungen bis heute in den verschiedenen Bereichen des Lebens hat. Krisen erzeugen Unsicherheit: Werden wir unseren Arbeitsplatz behalten? Werden wir in Zukunft genug Einkommen haben, um unsere Familie zu ernähren, unseren Wohlstand zu erhalten?

Wenn wir die täglichen Prognosen hören, kann uns angst und bange werden. Als Menschen sind wir abhängig von einem geregelten Einkommen und einer gesicherten Zukunft. Wenn das in Frage steht, hat auch uns die Krise erreicht.

Was bedeutet das nun für gläubige Menschen? Wie können Christen mit schweren Zeiten und schlechten Wirtschaftsprognosen umgehen? Die einen haben die Finanzkrise und die daraus folgende Konjunkturkrise zu Verlierern gemacht. Andere profitieren von der Krise oder arbeiten in einer Branche, der es gut geht. Wie dem auch sei, die Bibel ermutigt den Gläubigen, sich nicht abhängig zu machen von guten oder schlechten Zeiten, von Wirtschaftsnachrichten und Voraussagen.

In unserem Andachtswort bezeugt der Apostel Paulus eindrucksvoll seine Unabhängigkeit: "Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe." Die Botschaft ist klar: Es ist alles eine Frage der Einstellung. Für Christen hängt ihr Wohlbefinden nicht vom Börsenkurs ab, sondern von der Kraft Gottes. Nicht Finanzkrise, Rezession und düstere Konjunkturprognosen sollen das Leben bestimmen, sondern das Vertrauen in den Gott, der für den Gläubigen sorgt und jedem die Kraft gibt, auch mit schwierigen Situationen zurechtzukommen. Das hat Paulus erfahren.

Durch diese Zuversicht und Hoffnung sind wir in der Lage, gegen den Strom der Zukunftsangst zu schwimmen. Diese Hoffnung bedeutet, im Alltag der guten Nachricht von einem Gott, der sich um uns kümmert, zu vertrauen und entsprechend zu leben. Diesen Optimismus und dieses Vertrauen braucht der Mensch heute mehr denn je.

Roland Nickel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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