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Andacht vom 11.01.2012:

Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. 1. Johannes 3,2 (Hoffnung für alle)

Die Christen zur Zeit des Apostels Johannes wurden verfolgt, erlebten Abfall von der Lehre Jesu und litten auch unter ihren eigenen Fehlern und Schwächen. Dadurch standen sie in der Gefahr, die Freude zu verlieren, die sie durch das Vertrauen in Jesu Zusage "Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen ..." (Joh 14,3) erhalten hatten. Deshalb machte ihnen Johannes noch einmal klar, dass sie Gottes Kinder sind und sich deshalb über die Erlösung von Schuld und Sünde schon jetzt (also damals) freuen können.

Er erinnerte jedoch gleichzeitig daran, dass sie noch nicht wüssten, was sie einmal sein werden; das heißt, welche Herrlichkeit auf sie wartete. Eines aber war sicher: Sie würden Jesus in seiner Herrlichkeit wiederkommen sehen. Das war Grund zu großer Freude.

Es gibt heute Christen, die leben und reden so, als wüssten sie nicht, auf wen sie warten. Ständig sehen sie nur die Bedrohungen in dieser Welt. Sie lassen sich so sehr davon beeindrucken, dass für die Freude im Herrn kein Raum mehr bleibt.

Natürlich sind wir "Pilger" auf dem Weg nach Hause und leiden unter manchen Umständen. Hedwig von Redern (1866-1935) hat diese Empfindungen so beschrieben: "Wir sind ja auf dem Heimweg, was blickt ihr so betrübt? Wir sind ja auf dem Heimweg zum Vater, der uns liebt. / Und wer so heimwärts wandert, schaut nicht viel nach dem Pfad; er denkt nur an die Freude, die er vor Augen hat. / Schon hier und da ein Lichtlein blickt durch den Nebel her; das kommt schon von der Heimat, sie ist nicht ferne mehr. / Ach, das Nachhausekommen! Kein Wort hab ich so gern; wir sind ja auf dem Heimweg nach Hause, zu dem Herrn."

Zu meinem Geburtstag bekam ich eine Karte, auf der ein bunter Schmetterling auf einer Blüte sitzend abgebildet war. Darüber stand: "Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird, wenn sie erst Schmetterlinge sind, würden sie ganz anders leben - froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller." (Heinrich Böll). Wir sind keine Raupen und wissen, dass uns Jesus versprochen hat, wiederzukommen und uns zu sich zu nehmen. Eine unaussprechliche Herrlichkeit erwartet uns. Deshalb können wir heute froh, zuversichtlich und hoffnungsvoll durch diesen Tag gehen.

Günter Schlicke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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