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Andacht vom 18.01.2012:

Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7,38

"Du bist eine faule Nudel!" pflegte meine Mutter früher zu sagen, wenn ich mich in ihren Augen wenig energiegeladen zeigte. Ich hob höflich die Beine hoch, wenn sie mit dem Staubsauger vorbeigeschossen kam und sah ansonsten zu, dass ich meiden konnte, was zu viel Bewegung brauchte. Meine Energie investierte ich neben schulischen Pflichten in das Ausleihen, Heimschleppen und Lesen von Büchern - was meiner Mutter zwar als sinnvoll, aber in seiner Ausschließlichkeit als träge erschien.

Energie, so sagen die Physiker, ist die Fähigkeit eines Körpers, Arbeit zu verrichten. Da gibt es Wärmeenergie, elektrische und magnetische Energie und potenzielle und Bewegungsenergie, die abgegeben und gewonnen werden kann. Wie in der Physik, so gilt auch im Leben: Eine gewisse Geruhsamkeit kann durchaus zu anhaltendem Energiegewinn führen. Andererseits: Unter den Menschen gibt es nicht wenige, die verbrauchen ihre Energievorräte bis zur totalen Erschöpfung.

Anders als in der Physik ist die Energiebilanz beim Menschen nicht immer gleich. Der eine arbeitet langsam und ausdauernd, der andere schnell -und ist auch schnell fix und fertig. "Wer an mich glaubt", sagt Jesus, "von dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Glaube ist Nahrung auf der Rennbahn des Handelns und Lebens und veranlasst den Menschen in Abständen zu klugen Boxenstopps, um neue Energie zu tanken.

In der Bioenergetik lernt man, wie lebendige Organismen Energie gewinnen, speichern und nutzen. Mithilfe der Sonnenenergie stellen Pflanzen Kohlehydrate, Zucker und Stärke her. Bei allen Umwandlungen von Energie aber geht ein Teil von ihr in Form von Wärme verloren und steht dem Organismus nicht mehr zur Verfügung.

Wer enormen Einsatz für seine Arbeit, für andere Menschen bringt, wer auch im Auftrag Gottes pausenlos arbeitet, der spürt nach einer Weile: Die "Ströme lebendigen Wassers" fließen nicht automatisch - sie müssen von ihrer Quelle gespeist werden. Körper, Seele und Geist brauchen die Zuführung von "Lebensmitteln", um energiegeladen arbeiten zu können. "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2 Kor 12,9) ist die Devise Gottes. Welch ein Glück, dass wir ihn als Kraftquelle haben. Wir sollten sie regelmäßig "anfahren".

Beate Strobel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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