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Andacht vom 29.01.2012:

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. Römer 10,17

Viele Menschen haben Sehnsucht nach Glauben. Zuweilen bekennen sie sich sogar öffentlich dazu. Das klingt überraschend. Schließlich leben wir in einem Land, in dem sich das Christentum auf dem Rückzug befindet. Dennoch sagen nicht wenige Menschen: "Ihr Christen habt es gut. Ihr könnt daran glauben, dass es so etwas wie eine höhere Bestimmung, eine höhere Gerechtigkeit und einen Sinn des Lebens gibt. Dadurch habt ihr mehr Lebenszuversicht." Und anschließend folgt zuweilen der beinahe resigniert klingende Satz: "Mir ist die Gabe des Glaubens nicht gegeben worden."

Tatsächlich ist der Glaube ein Geschenk, das Gott uns immer wieder anbietet. Paulus erklärt, dass der Glaube aus der Predigt, also der Verkündigung (Elberfelder Bibel) erwächst. Wer sein Herz nicht mutwillig vor Gott verschließt, dem kann die Verkündigung der christlichen Botschaft eine echte Hilfe zum Glauben sein.

Nun geschieht Verkündigung keineswegs nur bei der Predigt im Gottesdienst. Auch das Erzählen darüber, was man mit Gott erlebt und welche Erfahrungen man mit ihm gemacht hat, ist eine Form der Verkündigung. Sie kann sogar ohne Worte geschehen - durch eine Umarmung, durch anteilnehmendes Zuhören, durch Worte des Trostes und der Ermutigung oder durch praktische Hilfe, z. B. beim Umzug, Schreiben von Behördenbriefen ... der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Paulus setzt voraus, dass solche Verkündigung im "Wort Christi" gründet. Das Wichtigste, was Christus den Menschen aufgetragen hat, ist das Gebot der Liebe. Es umfasst die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen (vgl. Mt 22,37-40). Deshalb sollte auch das, was gläubige Menschen über Gott sagen, von Liebe bestimmt sein - sowohl was den Inhalt der Botschaft als auch was die Art und Weise der Verkündigung angeht. Paulus sagt an anderer Stelle: "Alles, was ihr tut, soll von der Liebe bestimmt sein." (1 Kor 16,14 GNB)

Nichts überzeugt Menschen mehr von Gott, als Liebe und Güte (vgl. Röm 2,4). Vielleicht brauchen alle, die sich nach Glauben sehnen, einfach etwas, das es wert ist, zu glauben. Ein Gott der Liebe, der sich selbst geopfert hat, um uns zu erlösen, ist es wert. Ein Leben mit ihm kann tatsächlich die Sehnsucht ausfüllen, die viele Menschen in ihrem Herzen tragen.

Thomas Lobitz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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