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Andacht vom 01.02.2012:

Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn [Jesus]. Jesaja 53,6 (Hoffnung für alle)

Amoklauf in Winnenden, in Freising, in Erfurt und in anderen Schulen im In- und Ausland. Viele Schüler und Lehrer schwer verletzt, erschossen, erstochen, getötet. Was hilft es viel, hinterher zu diskutieren, wie man dies hätte verhindern können? Was ist los mit unserer Welt, in der wir leben?

Noch eine andere Frage geht mir bei der Erinnerung an solch schlimme Bilder durch den Kopf: Warum lässt Gott das alles zu? Hat er seine Geschöpfe losgelassen?

Eines steht: Gott bindet uns nicht an sich fest, denn Liebe kann nicht erzwungen werden - weder die Liebe zu Gott noch die zu unseren Mitmenschen. Mit Tränen in den Augen beobachtet Gott, wie wir unsere eigenen Wege gehen, uns selbst schaden, einander lieblos behandeln, die Köpfe einschlagen, Mord und Totschlag alltäglich werden. Losgelassen hat er uns auf unseren eigenen Wunsch! Nun sind Menschen Gott los, frei zur "Selbstverwirklichung" - und dabei gottlos geworden. Gottlosigkeit ist ja die eigentliche Sünde (Röm 14,23b) - eine unsägliche Freiheit!

Während wir, seine Geschöpfe, ohne ihn zurechtkommen wollen und nicht nach seinen Geboten und Prinzipien leben, steht Gott sozusagen mit ausgestreckten Armen neben uns. Seine Antwort auf den Hass in der Welt ist die Liebe, die Jesus gelebt hat und aus der Gott ihn für unsere Sünde sterben ließ (Joh 3,16). Sein Angebot auf unser Freiheitsstreben ist eine Freiheit von verkehrten Gewohnheiten (Joh 8,34.36), die Freiraum zum Gutestun gibt. Seine Antwort auf unsere Tränen ist sein Erbarmen, das uns auch im Tal des Leidens und des Todes wieder in die Arme schließt.

Nein, Gott will uns nicht los sein. Darum wird er einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und hat für uns alle den Weg dorthin freigemacht, indem er unsere Schuld auf seinen Sohn geladen hat. Seitdem wirbt er um uns.

Dieser Weg wird - solange wir noch auf Erden leben - nicht frei sein von Leid und Kummer, aber es ist ein Weg mit einem "Happy End"! Uns werden mancherlei Nöte und Schwierigkeiten begegnen, das wusste auch David. Aber er wusste auch aus eigener Erfahrung: "Muss ich auch durchs finstere Tal - ich fürchte kein Unheil! Du, HERR, bist ja bei mir; du schützt mich und du führst mich." (Ps 23,4 GNB)

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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