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Andacht vom 02.02.2012:

[Marta] hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seiner Rede zu. Lukas 10,39

Hast du schon einmal alle deine Aufgaben geschafft? Wenn ich von der Arbeit nachhause gehe, ist meine "To do"-Liste noch lang. Und zuhause angekommen warten schon die nächsten Aufgaben auf mich. Viele Menschen befinden sich Tag für Tag in einer Tretmühle aus nicht enden wollenden Aufgaben und einer zu kurzen Nachtruhe! Kann man sich aber bei so viel Arbeit einfach ausklinken und sich Ruhe gönnen?

Auch Maria war nicht arbeitslos. In der Küche wartete ihre Schwester schon auf ihre Hilfe. Doch Maria entschied sich, ihr nicht zu helfen, setzte sich zu Jesu Füßen, der wieder einmal bei ihnen zu Gast war, und hörte seinen Worten zu. Jesu Worte hatten ihr Leben grundlegend verändert, sie von Dämonen befreit (siehe Lk 8,3b). Sie liebte Jesus daher von ganzem Herzen. Deshalb konnte sie alles andere um sich herum vergessen und seine Worte in sich aufnehmen. Und Jesus verteidigte sie gegenüber Marta für ihre Entscheidung, die Arbeit liegen zu lassen (Lk 10,41.42).

Seitdem mir die Bedeutung des heutigen Bibelwortes aufging, habe ich in meinem Leben einiges geändert. Früher musste ich den Tag bis zur letzten Minute ausnutzen; da musste noch diese Arbeit und dann noch jene Aufgabe erledigt werden. Am Ende war es sehr spät geworden, und ich fiel todmüde ins Bett. Heute beende ich einfach meine Arbeit zu einer festgelegten Stunde. Warum soll ich nicht aufhören? Ich schaffe ja sowieso an einem Tag nicht alles.

Jetzt nehme ich mir jeden Abend bewusst eine Stunde Zeit, um "zu Jesu Füßen zu sitzen". Neben der Morgenandacht ist dies für mich die schönste Zeit des Tages geworden. Ich nutze diese Zeit, um in der Bibel Antworten auf meine Fragen zu finden, oder um wertvolle geistliche Literatur zu lesen. Manchmal höre ich mir auch einen Vortrag oder eine Predigt an. Wenn es mir einmal nicht möglich ist, mir diese Zeit zu nehmen, fehlt mir etwas.

Wie viel würden heute manche Christen daran setzen, um so wie Maria "zu Jesu Füßen" sitzen zu dürfen und seinen Worten lauschen zu können. Doch wir haben diese Möglichkeit: Durch sein Wort in den Evangelien will Jesus auch heute noch zu uns sprechen! Er lädt dich und mich jeden Tag neu ein, zu seinen Füßen Platz zu nehmen und auf ihn zu hören!

Willst du diese Einladung annehmen? Du wirst es sicher nicht bereuen!

Albrecht Förster

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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