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Andacht vom 12.02.2012:

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten ... Denn in sechs Tagen habe ich, der Herr, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. 2. Mose 20,10.11 (Hoffnung für alle)

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche ist jedem von uns klar, dass wir einen Ruhetag zum Erholen und Auftanken brauchen. Heute ist wieder Sabbat und damit die Gelegenheit, uns zu entspannen und auszuruhen. Welch ein Segen!

Aber der eigentliche Segen dieses Tages liegt tiefer. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wozu Adam und Eva im Paradies vor dem Sündenfall einen wöchentlichen Ruhetag brauchten? Ihre Arbeit, "den Garten Eden ... zu bebauen und zu bewahren" (1 Mo 2,15 EB), verursachte ja noch keinen Schweiß und keinen Stress (vgl. 1 Mo 3,17-19). Und vor dem ersten Sabbat, den sie erlebten, hatten sie überhaupt nicht gearbeitet, denn sie waren ja erst am Tag zuvor geschaffen worden (1 Mo 1,27.32; 2,2.3). Wozu brauchten sie also diesen Ruhetag?

Die einleuchtendste Antwort auf diese Frage habe ich bei Ellen White gefunden: "Gott sah, dass auch im Paradies ein Ruhetag für den Menschen notwendig war. Dieser brauchte einen von sieben Tagen, um an ihm die eigenen Belange und Beschäftigungen beiseite zu tun und ungehindert Gottes Werke zu betrachten sowie über dessen Macht und Güte nachdenken zu können. Er brauchte einen Sabbat, der ihn lebendiger an Gott erinnerte und der seine Dankbarkeit weckte, weil alles, worüber er sich freute und was er besaß, aus der Segenshand des Schöpfers kam." (Patriarchen und Propheten, S. 24)

Der Sabbat ist von Gott gedacht als Tag, an dem wir besonders an unseren Schöpfer und Erlöser denken und die Beziehung zu ihm pflegen können und sollen. Nur in der Beziehung zu Gott ist der Mensch ein wahrer Mensch und spiegelt das "Bild Gottes" (1 Mo 1,27) wieder. Und jedem, der Jesus Christus als seinen Herrn, Erlöser und Gott angenommen hat, ist es ein inneres Bedürfnis, die Beziehung zu ihm zu vertiefen. An den anderen Wochentagen fehlt uns dazu meist die nötige Zeit oder die innere Ruhe. Deshalb hat Gott den Menschen von Beginn an den Sabbat geschenkt. Es ist ein Tag, der ihm gehört. Weihen wir deshalb diesen Tag der Pflege unserer Beziehung zu ihm!

Werner E. Lange

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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