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Andacht vom 16.02.2012:

Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Römer 12,2 (Elberfelder Bibel)

Es gibt ein beliebtes Ratespiel, bei dem in einer Gruppe von Begriffen einer nicht dazu passt. In einem Bibelquiz finden sich folgende Namen: Jesaja - Daniel - Hesekiel - Kaleb - Nehemia. Welcher passt nicht in die Reihe? Richtig, Kaleb. Nach ihm ist kein Buch der Bibel benannt. Zweites Beispiel: Epheser - Offenbarung - Galater - Kolosser - Philemon. Welches biblische Buch tanzt aus der Reihe? Richtig, die Offenbarung. Dieses Buch wurde nicht von Paulus geschrieben wie die anderen. Aus den genannten Begriffen lässt sich ein Schema ableiten, in das dann ein Wort nicht passt.

In unserem Andachtstext werden wir aufgefordert, uns nicht dieser Welt gleichzustellen, wörtlich: uns nicht in das Schema dieser Welt einpassen zu lassen. Hierbei geht es nicht um vordergründige Lebensstilfragen wie Ernährung, Kleidung oder Freizeitgestaltung. Paulus will uns sagen, dass das Denkschema, die Grundstruktur dieser Welt, dem Denken und Glauben des Christen entgegensteht.

Unsere Welt ist zum einen geprägt vom Materialismus, der nur die wahrnehmbare, dingliche Welt als existent betrachtet. Frei nach dem Motto: "Ich glaube nur, was ich sehe." Eine Spielart davon ist der Kapitalismus mit einem ausgeprägten Konsumdenken. Die Einstellung "hast du was, dann bist du was" führt zu Gier nach Erfolg, Macht und Besitz.

Die andere Seite des Materialismus ist der Atheismus. Wenn nur die materiellen Dinge existieren, dann gibt es auch keinen Gott. Doch heutzutage sind die Wenigsten überzeugte Atheisten, sondern "die meisten modernen Menschen [sind] Atheisten allein aus dem Grund, weil man die Gottesfrage nicht bloß in einer Pause zwischen zwei Fernsehsendungen ... stellen kann." (H. G. Pöhlmann, Atheismus)

Auch wir als Christen sind nicht frei vom Denkschema dieser Welt. Doch Paulus sagt auch, was uns davor bewahrt: die Erneuerung des Sinnes, Veränderung, Umdenken. Dieses erneuerte Denken soll auf den Willen Gottes ausgerichtet sein, der in seinem Wort und insbesondere in den Lehren von Jesus zum Ausdruck kommt. Dann mögen wir mit vielem in dieser Welt "in einer Reihe stehen", und doch gibt es einen grundlegenden Unterschied.

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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