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Andacht vom 07.03.2012:

Sie sollten als Feiertage den vierzehnten und fünfzehnten Tag des Monats Adar annehmen und jährlich halten als die Tage, an denen die Juden zur Ruhe gekommen waren vor ihren Feinden, und als den Monat, in dem sich ihre Schmerzen in Freude und ihr Leid in Festtage verwandelt hatten: dass sie diese halten sollten als Tage des Festmahls und der Freude und einer dem andern Geschenke und den Armen Gaben schicke. Ester 9,21.22

Heute ist Rosenmontag. In der Hälfte der Republik herrscht der Ausnahmezustand. Das Fernsehen überträgt die Faschingszüge, und Ausgelassenheit ist Pflicht. Alaaf und helau! Allerdings gibt es auch Faschingsflüchtlinge wie mich. Da war es schon eine besondere Herausforderung, für das HOPE Channel Radio gerade zum Rosenmontag eine Livesendung zu gestalten. Was sagt man zum Fasching? Nichts für fromme Menschen, oder?

Doch auf den zweiten Blick enthält der Fasching eine ganze Anzahl interessanter Themen. Und siehe da: Er kommt schon in der Bibel vor. Unser Andachtswort spricht davon: Zur Erinnerung an die Rettung der Juden vor der Ausrottung in der persischen Diaspora zur Zeit der Königin Ester hat ihr Onkel Mordechai das Purimfest ins Leben gerufen, das ebenfalls im Februar/März gefeiert wird. "Im Mittelpunkt steht das Verkleiden mit bunten Trachten und das Veranstalten von Umzügen. Die Stimmung ist ausgelassen. Es werden Geschenke ausgetauscht und große Mengen Festspeisen ... der jüdischen Küche verzehrt." So bei Wikipedia zu "Purim" nachzulesen.

In alttestamentlichen Zeiten wurde überhaupt viel und ausgelassen gefeiert, zum Beispiel am Purimfest aus Anlass der Bewahrung vor der angesetzen Vernichtung durch die Perser, wie der Andachttext zeigt. Heute ist diese überschwängliche Freude und Ausgelassenheit in den Kirchen etwas aus der Mode gekommen und nur noch im Fasching "erlaubt". Natürlich: "Sinnloses" Treiben, Ströme von Alkohol und unmoralisches Benehmen - das ist nicht das passende Umfeld für einen Christen. Aber der Fasching erinnert uns auch an die fröhlichen Seiten des Lebens: das spielerische Verkleiden, das Schlüpfen in andere Rollen, das Lachen und den Humor.

Dass der liebe Gott Humor hat, wird nur von wenigen bestritten. Und der Apostel Paulus schrieb: "Freuet euch im Herrn allezeit!" (Phil 4,4 EB) Das gilt auch heute am Rosenmontag! Wir Christen haben allen Grund dazu.

Heidemarie Klingeberg

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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