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Andacht vom 23.03.2012:

Hört niemals auf zu beten. 1. Thessalonicher 5,17 (Hoffnung für alle)

Das Reden mit Gott geschieht nicht nur im Gottesdienst, beim Tischgebet oder der persönlichen Andacht. Für mich ist die ständige Gegenwart Gottes in meinem Leben den ganzen Tag über ganz real. Schließlich hat er doch zugesagt, alle Tage bei uns zu sein (Mt 28,20). Wie groß muss Gott sein, dass er diese Verheißung bei allen Menschen wahr machen kann! Ich finde es einfach beruhigend und wunderbar, dass der allmächtige Gott mich kennt und in jeder Sekunde meines Lebens bei mir ist.

Er will Gemeinschaft mit uns haben, und weil es nichts Besseres gibt, als in Verbindung mit Gott zu leben, suche ich in Gedanken die Gemeinschaft mit ihm. Es ist mir ein Bedürfnis, ihn in alles einzubeziehen, was mich bewegt. Wenn ich morgens die Augen öffne, danke ich ihm noch im Bett liegend für die Nachtruhe, den Regen oder Sonnenschein, den Vogelgesang und die gute Wirkung meiner Medikamente. Nichts in meinem Leben ist zufällig oder selbstverständlich.

Nach dem Frühstück lese ich in meinem Zimmer ein Bibelwort (durch das er zu mir redet) und spreche ganz konzentriert mit ihm über die Erfordernisse dieses Tages, namentlich auch über die Menschen, die mir am Herzen liegen. Diesen bewussten Intensivkontakt nennen viele Gläubige ihre Andacht. Aber wenn ich dann im Auto sitze - auch dort ist er ja bei mir -, rede ich in Gedanken (mit offenen Augen) weiter mit ihm, so als säße mein bester Freund auf dem Beifahrersitz. Wenn ich dann beispielsweise an einem besonders schön blühenden Baum vorbeifahre, bewundere ich ihn als Schöpfer dieser herrlichen Blüten.

Wenn ich vor einer Entscheidung stehe, ist es für mich ganz natürlich, das Für und Wider mit Gott zu "besprechen", d. h. ich schildere meinem Vater im Himmel die Möglichkeiten mit ihren eventuellen Folgen - soweit ich sie überschauen kann - und bitte ihn darum, meine Gedanken in die richtige Richtung zu lenken. Oft erhalte ich sehr schnell innere Klarheit; manchmal muss ich das Gespräch mit Gott aber auch noch am nächsten Tag (oder länger) fortsetzen, weil ich beim Reden mit ihm erkenne, dass mir noch wichtige Informationen fehlen. In Gedanken mit Gott zu reden und ihn in alle Empfindungen und Planungen mit hineinzunehmen, ist auch Gebet. Luther übersetzte die Aufforderung des Paulus im Andachtstext: "Betet ohne Unterlass!" (1 Ths 5,17)

Harald Weigt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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