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Andacht vom 31.05.2012:

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. 5. Mose 6,4

Hören - wenn das so leicht wäre bei der steigenden Geräuschkulisse! Da braucht es schon Schallschutzwände und Dreifachverglasung, um den starken Lärm der Umwelt von unseren Ohren fernzuhalten. Häufig sind unsere Ohren auch Schreckensnachrichten ausgesetzt. Aus dem Radio klingt Musik. Kann man sich dabei auf ein Andachtswort konzentrieren und die Aussage heraushören?

Mit dem Hören beginnt das Glaubensbekenntnis Israels - so unser heutiger Andachtstext. Es geht nicht nur darum, die Worte akustisch zu hören, sondern sie ins Herz eindringen zu lassen, damit sie es umgestalten.

Hinter den Worten der Heiligen Schrift können wir die Stimme dessen hören, der leidenschaftlich zu uns Menschen spricht: Jesus Christus. Seine Worte haben Gewicht und eine Tragweite, die bis in die Ewigkeit hineinreicht: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen." (Joh 5,24)

Wenn wir die Worte von Jesus in unserem Herzen aufnehmen, spüren wir, was ewiges Leben bedeutet. Es ist nicht nur das künftige Leben nach der Auferstehung gemeint, sondern bereits die Erfahrung hier und heute, wenn Zeit und Ewigkeit einander berühren. Hören wir auf Jesus, spüren wir schon dieses ewige Leben und verlieren die Angst vor dem Tod. Das Leben bekommt neue Kraft. Deshalb ist es so wichtig, dass wir hier und heute auf seine Stimme hören.

Die Führer Israels warnten immer wieder das Volk davor zuzulassen, dass ihr Herz verhärtet wurde mit der Folge, dass sie dann überhören würden, was ihnen nicht passte. Wenn weiches Wasser ständig auf einen harten Stein tropft, höhlt es ihn aus. Ähnlich verhält es sich mit der Wirkung des Wortes Gottes: Wenn wir es häufig hören, es im Herzen bewegen, darüber nachdenken und es im Vertrauen befolgen, erleben wir, wie unser Herz weich und offen wird. Und zwar nicht nur Gott, sondern auch unseren Mitmenschen gegenüber.

Im Hören schwingt immer das Unhörbare mit. Und Hören - so der Philosoph Martin Heidegger -führt in die Geborgenheit. Auf Gott heute zu hören lässt mich vertrauensvoll durch den Tag schreiten.

Ralf R. Eigenbrodt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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