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Andacht vom 02.06.2012:

"Ihr Galiläer", sprachen [die Engel] die Jünger an, "was steht ihr hier und seht zum Himmel? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren." Apostelgeschichte 1,11 (Hoffnung für alle)

Da standen sie nun, die Jünger, und erlebten, wie der auferstandene Jesus, der gerade noch mit ihnen geredet hatte, in dem "Himmel" verschwand und zu seinem Vater zurückkehrte. Zwei Engel erschienen ihnen und machten ihnen mit dem Andachtstext Mut. Seitdem begrüßten sich die ersten Christen mit "Maranata" - "unser Herr kommt!" (1 Kor 16,22).

Fast 2000 später ist die Frage "Wann kommt er wieder?" weiterhin offen. Jesus hatte seinen Jüngern kurz vor seiner Himmelfahrt auf die entsprechende Frage geantwortet: "Die Zeit dafür hat allein Gott der Vater bestimmt. Euch steht es nicht zu, das zu wissen." (Apg 1,7 Hfa) Das gilt auch für uns heute.

Aber klar ist, wer zu denen gehören wird, die bei seiner Wiederkunft auf ihn warten und ihn froh empfangen bzw. dann zum ewigen Leben auferstehen werden. Es sind alle, die auf sein erstes Erscheinen positiv reagiert haben. "Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden", erklärt Johannes (Joh 1,12 Hfa). Nur wer seine Schuld erkannt hat und sie zu Jesus "unter das Kreuz" bringt und ihn als den Herrn in sein Denken und Leben aufnimmt, für den wird seine Wiederkunft ein freudiges Ereignis sein.

Solche Christen werden nicht nur passiv dieses Ereignis abwarten, sondern Jesus sehnsuchtsvoll erwarten und durch ihr Wirken andere Menschen ermutigen, Jesus ebenfalls anzunehmen. Um wirkungsvolle Zeugen sein zu können, hatte Jesus ihnen direkt vor seiner Himmelfahrt den Heiligen Geist versprochen (Apg 1,8).

Wie die klugen Brautjungfern in der Geschichte von Jesus sorgen echte Christen dafür, genügend "Öl" - ein Symbol für den Heiligen Geist - zu haben, sodass sie ihr Licht stets hell leuchten lassen können - vor allem in "guten Werken" (siehe Mt 25,31-40; 5,14-16). Deshalb waren die Brautjungfern für das Kommen des Bräutigams Jesu - das viel später erfolgte, als sie erwarteten - bereit, obwohl auch sie während des Wartens eingeschlafen waren (siehe Mt 25,1-13).

Ich freue mich auf den Tag, an dem Jesus wiederkommt, um uns zu sich zu holen und uns seinem Vater im Himmel vorzustellen: "Vater, das ist meine Braut, mit meinem Blut erkauft, mit der ich ewig zusammen sein möchte!"

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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