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Andacht vom 13.06.2012:

Verkündige das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht, weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. 2. Timotheus 4,2-4 (Einheitsübersetzung)

Religionsstatistiker behaupten, dass die Menschen immer religiöser werden. Ist das eine erfreuliche Nachricht?

Eine große Illustrierte fragte Prominente nach ihrem Gottesglauben. Einer antwortete: "Sicherlich gibt es da irgendetwas über oder um uns." - Ist Gott ein "Es", irgendeine undefinierte Sache? Gott ist eine Person, die sich konkret darüber geäußert hat, wie sich Menschen ihm gegenüber verhalten sollen.

Ein anderer meinte: "Ich glaube an eine Macht, die viel größer ist als wir. Die Macht ist für mich in der Natur - in Bäumen und Menschen." - Gott hat die Natur und den Menschen geschaffen, aber er ist nicht in ihnen und geht nicht in ihnen auf.

Ein weiterer gab die Auskunft: "Gott bin ich am nächsten auf dem Gipfel eines Berges oder dann, wenn ich Musik höre." - Sicherlich kann die Erhabenheit der Berge und das Hören von Musik die Empfänglichkeit für die Stimme Gottes fördern, aber Gott ist dem Gläubigen auch beim Autofahren und im Lärm der Fabrikhalle nahe.

Es stimmt: Religiosität ist nicht totzukriegen. Das heißt aber nicht, dass die Menschen damit dem biblisch offenbarten Gott nähergekommen sind. Im Gegenteil! Es scheint eher so zu sein, dass sich jeder aus dem großen Angebot der Ideen seine eigene Religion zusammenstellt.

Was ist dagegen zu setzen? In dem Andachtstext wird vor einer Anpassung an den Zeitgeist gewarnt und gleichzeitig zur Verkündigung des Wortes Gottes aufgerufen. Wer soll das tun? Erfreulicherweise muss keiner auf Verlautbarungen seiner Kirche oder auf Beschlüsse irgendwelcher Ausschüsse warten. Jeder, der Jesus nachfolgt, kann für das "ewige Evangelium", d. h. für die immer gleichbleibende und immer hilfreiche Botschaft Gottes Zeugnis ablegen. Und zwar durch das, was er sagt und vorlebt. Dann kommt es zu einem biblisch fundierten Glauben.

Danke, Gott, dass ich dazu beitragen kann!

Josef Butscher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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