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Andacht vom 04.07.2012:

Stellt euch vor, einer von euch hat hundert Schafe und eines davon verläuft sich. Lässt er dann nicht die neunundneunzig allein in der Steppe weitergrasen und sucht das verlorene so lange, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, dann freut er sich und nimmt es auf seine Schultern. Lukas 15,4.5 (Gute Nachricht Bibel)

Ein Almhirte wollte am späten Nachmittag seine Kühe von der Almweide heimholen. Doch die Herde ist nicht vollzählig; eine Kuh fehlt. Als er mit seinem Fernglas die Bergwände absucht, sieht er erschrocken am Ende eines schmalen Pfades die fehlende Kuh stehen. Sie kann sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen, denn jeder weitere Schritt würde zum Absturz führen.

Der Hirte und seine Helfer verlassen ihre Herde und eilen mit Schaufeln und Pickeln zu der Kuh, um sie zu retten. Es kostet sie ihre ganze Kraft, Steine und Kies zu beseitigen, um den Pfad abwärts zu verbreitern. Endlich, nach Stunden schweißtreibender Arbeit, können sie die Kuh umwenden und vorsichtig abwärts führen. Voll Freude begleiten die Hirten das erschöpfte Tier in die Almhütte, in der es sich erholen kann. Und wir als Urlauber nehmen eine bewegende Erinnerung mit nach Hause, die uns hilft, das obige Gleichnis von Jesus besser zu verstehen. Beide Tiere - das Schaf und die Kuh - hatten sich verirrt und konnten sich aus eigener Anstrengung nicht retten. Ohne die Hilfe des Hirten hätten sie sterben müssen.

Wenn schon eine Kuh es wert ist, sie mit aller Kraft aus ihrer Verlorenheit zu retten, wie viel mehr ist es dann ein Mensch? Gott schuf uns als seine Geschöpfe, daher sind wir sein Eigentum. Er liebt uns über alles. Wir sind ihm so viel wert, dass er seinen Sohn Jesus Christus opferte, um uns zu erlösen (Joh 3,16). "Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten", sagte Jesus (Lk 19,10 Hfa). Und wenn ein Mensch gefunden wurde, dann "freuen sich auch die Engel Gottes, wenn ein einziger Sünder zu Gott umkehrt", erklärte er (Lk 15,10 Hfa). Diese große Freude reicht bis in den himmlischen Thronsaal, weil ein Sünder mehr den Weg zurück nach Hause antritt!

Die Vorstellung, dass sich die Engel im Himmel über mich freuen, weil Jesus mir nachgegangen ist und mich gefunden hat, überwältigt mich. Hätte er es nicht getan, so hätte ich den Weg zu ihm nie und nimmer finden können. Dafür lobe und danke ich Gott und Jesus. Und in Zukunft will ich auf seine Stimme genau hören, damit ich nicht wieder von ihm abkomme (Joh 10,27.28).

Adam Schiller

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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