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Andacht vom 23.07.2012:

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,17.18

Keiner hat ihn je besser gekannt, den Rabbi aus Nazareth, den Meister und Gottessohn. Keiner ist ihm näher gekommen als der "Jünger, den Jesus lieb hatte" (Joh 13,23), und kein Mensch hat das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Christus auf so poetische Weise beschrieben wie Johannes. Doch als sein Herr und Meister ihm auf der Felseninsel Patmos seine ganze Göttlichkeit offenbarte, konnte auch der "Lieblingsjünger" nur noch "wie tot zu Boden gehen" (V. 17), und nur der persönliche Zuspruch Jesu ließ ihn wieder einigermaßen zu Kräften kommen. Zu groß war der Gegensatz zwischen dem armen Wanderprediger, der ohne festen Wohnsitz über die staubigen Straßen Galiläas gezogen war, und dem Auferstandenen, der das gesamte Universum in seinen Händen hält, und dessen Macht selbst Tod und Totenwelt unterworfen sind.

Erst diese Begegnung, die ihn so gänzlich überforderte, ließ den Apostel Johannes vermutlich die ganze Tiefe dessen verstehen, was sein Kollege Paulus im zweiten Kapitel seines Briefes an die Christen von Philippi über Christus geschrieben hatte: "Er, der in göttlicher Gestalt war ... entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich . Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz." (Phil 2,6-8)

Genau so ist es gewesen, und deshalb bestand die härteste Prüfung des Erlösers der Welt nicht darin, dass Satan ihm ständig auf den Fersen war, sondern dass er ein Leben lang "auf der Bremse stehen" musste und bewusst auf alle Chancen und Möglichkeiten seiner Göttlichkeit verzichtete, weil das die einzige Chance für unsere Erlösung war. Das können nicht einmal die Engel verstehen - wie sollten wir es da begreifen!? Aber weil Jesus das alles für uns getan hat, "darum hat Gott ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen, der ihn hoch über alle stellt." (Phil 2,9 GNB)

Wir können nur staunen und danken - und dürfen gleichzeitig in der Gewissheit durch diesen Tag gehen, dass Er, der ewig lebt und über alle Macht verfügt, uns auch heute mit seiner Liebe und Zuwendung beschenken wird.

Friedhelm Klingeberg

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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