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Andacht vom 28.07.2012:

Dann befahl der Herr Abram: "Verlass deine Heimat, deine Verwandten und die Familie deines Vaters und geh in das Land, das ich dir zeigen werde!" 1. Mose 12,1 (Neues Leben)

Die Kindheit - was war sie doch für eine schöne Zeit ... Man konnte so unbeschwert und geborgen durch das Leben gehen. Große Sorgen gab es nicht so oft und wenn, dann waren immer Mama und Papa da. Zumindest ging es mir so. Doch irgendwann kommt der Moment, an dem man Abschied nehmen muss - vom Zuhause und von diesem Wohlgefühl.

So hat Gott das damals ja auch Abram befohlen. Er sollte heraus aus seiner Heimat, weg von Vater und Mutter, weg von dem Bekannten, das Zuhause verlassen. Dieser Moment im Leben kommt oder kam irgendwann einmal für jeden.

Ich denke, dass Gott für jeden von uns einen Platz im Leben nach der Kindheit hat. Und ich glaube, er wünscht sich, dass wir bereit sind, die Familie und das Zuhause hinter uns zu lassen. Wir sollen offen für die neuen, aufregenden Aufgaben sein, die er für uns hat.

Mir persönlich fiel mein Weggehen sehr schwer. Es stand schon immer wie eine große Hürde vor mir. Ich dachte, ich kann sie nicht überspringen oder ich will es nicht. So ein Auszug bedeutet eben Veränderung, die sogar bis an die Existenz geht. Man kämpft gleichzeitig damit, das Alte und Vertraute loszulassen und sich selbst etwas Neues aufzubauen, wieder ein Zuhause schaffen an dem noch unbekannten neuen Ort.

Lange fiel mir schwer, nicht an dem Alten festzuhalten. Es ist nicht so leicht, sich von Dingen und Menschen zu trennen, die einem wichtig geworden sind, an die man doch ein Stück von seinem Herzen gehängt hat. Ich hatte das Gefühl, mit dem Gewohnten und Bekannten irgendwie auch meine Sicherheit zu verlieren. Darauf folgten Angst und Panik.

Aber zu meinem Glück hatte und habe ich ja Gott, meinen liebevollen Vater. Er ist mein sicherer Pol. Bei ihm verschwindet die Angst. Wenn ich bereit dazu bin, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen und ich mich nicht dagegen wehre, dann geht er voller Freude mit mir. Man kann nur Neues gewinnen, wenn man sich von Altem trennt. Und was kann schöner sein, als mit Gott an der Hand zu gehen? Egal, wo ich bin und welche Menschen ich gerade um mich habe, Gott ist immer da. Er möchte mir helfen und wird immer für mich da sein -wie er es damals für Abram tat.

Beatrice Nickel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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