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Andacht vom 02.08.2012:

Euretwegen, meine lieben Kinder, leide ich noch einmal alle Schmerzen und Ängste, wie sie eine Mutter bei der Geburt ihres Kindes auszustehen hat. Wenn man doch endlich an euch erkennen könnte, dass Christus euer Herr ist und euer Leben bestimmt! Galater 4,19 (Hoffnung für alle)

Paulus sehnte sich danach, dass die Christen in Galatien ein Spiegelbild des Wesens von Jesus waren, sodass jeder erkennen konnte: Christus war ihr Herr, die bestimmende Macht ihres Lebens.

Ein Spiegelbild des Wesens von Jesus sein: Ist das nicht zuviel verlangt? Jesus ähnlicher zu werden hat zuerst damit zu tun, dass Gott uns durch ihn prägen und formen will: Er soll in uns "Gestalt gewinnen" (Gal 4,19 LB). Das ist ein Prozess, der mit der geistlichen Neugeburt beginnt sich das ganze Leben lang fortsetzt und von Gott auch vollendet wird. Unser "Anteil" besteht darin, uns ihm ganz zur Verfügung zu stellen - biblisch: uns von Gott "heiligen" zu lassen.

Ein Leben in enger Beziehung zu Jesus - das ist ein wesentliches Kennzeichen eines erlösten Menschen. Diese Beziehung prägt uns. Der Heilige Geist verändert das Wesen eines gläubigen Menschen: sein Denken, seine Gesinnung, seine Beweggründe und Absichten. Er befreit uns von unserer IchBezogenheit zu einer echten Christus-Bezogenheit (Gal 2,20). Wenn der Heilige Geist seine "Frucht" in uns wachsen lässt - "Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung" (Gal 5,22.23 Hfa) -, dann erfüllt sich der Wunsch des Paulus: Es wird nach außen hin sichtbar, dass Jesus Christus unser Wesen bestimmt!

Jesus lädt alle Menschen ein, sich ihm anzuvertrauen. Wer diese Einladung annimmt, erlebt die Neugeburt, den Beginn eines Lebens unter dem Einfluss seines Geistes. Wenn er dann mit seinem Herrn verbunden bleibt, wird der wiedergeborene Christ wachsen und Frucht bringen (siehe Joh 15,1-8).

Paulus erklärte das den Christen in Galatien mit dem Bild eines Vaters, der bei der Entbindung mit leidet und danach aufmerksam beobachtet und beeinflusst, wie sich das Neugeborene entwickelt. Bei aller Sorge ist Paulus zuversichtlich: Der himmlische Vater, der diesen Veränderungsprozess begonnen hat, wird ihn bis zum Ziel führen. Er schrieb: "Ich bin ganz sicher: Gott wird das gute Werk, das er bei euch angefangen hat, auch vollenden bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt." (Phil 1,6 GNB)

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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