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Andacht vom 04.08.2012:

Sind wir untreu, so bleibt [Gott] doch treu: denn er kann sich selbst nicht verleugnen. 2. Timotheus 2,13

Es ist nicht weit her mit der Treue, Verlässlichkeit und Beständigkeit unter uns Menschen. Da versprechen Politiker gestern etwas, was sie heute schon wieder vergessen haben. Da gehen Ehen auseinander nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten - dabei hat man sich doch einst Treue gelobt für ein ganzes Leben. Da einigen sich zwei Menschen auf ein Geschäft und einige Zeit später tut einer von ihnen so, als wäre es ganz anders gewesen.

Wer treu und beständig sein will, hat eben in unserer Ich-Gesellschaft keine guten Karten. Geringschätzig spricht man von der Treue als von einer Sekundärtugend. Auch ein KZ könnte man damit leiten. Hat nicht gerade, so sagt man, eine rücksichtslose Organisation wie die SS die Treue verherrlicht - "Unsere Ehre heißt Treue" - und dabei die größten Verbrechen begangen?

Das ist sicherlich nicht abzustreiten, aber in der Bibel geht es auch nicht um Treue zu irgendjemand oder zu irgendetwas. Hier geht es um die Treue des unwandelbaren und guten Gottes zu uns Menschen und um unsere Treue zu ihm, dem Inbegriff des Guten und Wahren. Treue steht darum im Alten Testament in Verbindung mit Gottes Barmherzigkeit (5 Mo 7,9) und Gerechtigkeit (5 Mo 32,4) sowie mit der Schuldlosigkeit des Menschen (Dan 6,5). Auch im Neuen Testament ist der treue Gott der gerechte Gott (1 Joh 1,9) und Christus der Treue und Wahrhaftige (Offb 19,11).

In einer Welt der Treulosigkeit und Falschheit ist es gut zu wissen, dass wenigstens einer unerschütterlich gut und treu bleibt. Hat Gott es nicht durch seinen Plan bewiesen und den verheißenen Christus gesandt? Versichert er uns nicht täglich durch den Heiligen Geist, dass uns die Sünden vergeben und wir bei ihm angekommen sind? Erleben wir nicht oft trotz aller Beschwernisse, die auch über Gläubige kommen können, seine bewahrende und tröstende Kraft?

Darum sollen auch wir treu bleiben und nicht von Christus und seiner Gemeinde weichen! Es ist freilich wahr, dass dies nicht immer leicht ist. In unserer "tabufreien Gesellschaft" - ohne Werte, ohne Ideale, ohne Scham - versagen wir häufig, weil wir fürchten, als altmodisch und rückschrittlich angesehen zu werden. Aber Christsein heißt nicht nur, das Evangelium zu hören, sondern es auch zu bekennen, es festzuhalten und in beständiger Treue zu leben.

Hans Heinz

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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