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Andacht vom 18.09.2012:

Die Frucht aber des Geistes ist ... Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Galater 5,22.23 (Elberfelder Bibel)

Wir sind eingeladen, das Haus des Heiligen Geistes zu bewohnen und sehen uns weiter in den Räumen um. Nachdem wir die Eingangshalle der Liebe, das Wohnzimmer der Freude, den Ruheraum des Friedens und den Übungsraum für Geduld besichtigt haben, kommen wir nun zu einem Doppelzimmer: Freundlichkeit und Güte steht an der Tür, es ist das Arbeits- und Spielzimmer. Im Arbeitszimmer steht ein Schreibtisch mit Telefon, Akten und Computer. Anrufe werden freundlich und höflich entgegengenommen, Akten korrekt und ordentlich bearbeitet, Verträge ehrlich und verlässlich geschlossen. Die Güte der Arbeit und die Güte der Menschen werden hier sichtbar. Nebenan werden verschiedene Spiele gespielt; es geht heiter zu, aber fair. Regeln werden eingehalten, man ärgert sich nicht beim "Mensch-ärgere-dich-nicht". Die Spieler gehen freundlich miteinander um. Im Arbeitsleben und in der Freizeit herrschen Freundlichkeit und Güte.

Der nächste Raum ist das Schlafzimmer: mit seinen stabilen Wänden und soliden Möbeln strahlt der Raum Festigkeit aus. Treue steht an der Tür, das passt wohl gut zur ehelichen Treue. Doch in der ganzen Familie und im Freundeskreis herrschen Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Treue. Gott ist und bleibt uns Menschen treu, und so streben auch wir in unseren Beziehungen diese Treue an.

Der vorletzte Raum ist die Küche mit der Speisekammer der Sanftmut. Hier gibt es viele köstliche Speisen und verschiedene Gewürze. Es riecht gut, nicht scharf oder penetrant, auch nicht bitter oder gar faul; nein, angenehm mild und sanft. In manchen hitzigen oder auch bitteren Lebenssituationen wirkt die Sanftmut Jesu ansteckend.

Schließlich gehen wir noch einen Stock höher in die Dachkammer der Enthaltsamkeit. Dieser Raum ist nicht so gemütlich eingerichtet wie die anderen, er ist auch nicht immer bewohnt. Hier zieht man sich zurück, wenn man für bestimmte Zeit auf etwas verzichten will oder Selbstbeherrschung üben möchte.

Der Rundgang ist nun beendet und wir gehen in die Eingangshalle der Liebe zurück. Wir schauen uns noch einmal um und erinnern uns an die neun Zimmer. Wir spüren es: Wer in diesem Haus des Heiligen Geistes wohnt, wird von ihm verändert.

Wollen wir wieder gehen - oder bleiben?

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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