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Andacht vom 23.09.2012:

Und [Gott] nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. 1. Mose 1,5

Heute verabschieden wir uns vom Sommer mit seinen langen Abenden. Wir konnten aufgrund der längeren hellen Zeit einiges abarbeiten. Manch einer schaut wehmütig auf die verflossenen Tage zurück, doch gerade heute können wir uns auf den Einklang mit der Schöpfung besinnen, indem wir über die Tag- und Nachtgleiche nachdenken. Das Leben findet zu einem ausgewogenen Rhythmus zwischen Arbeiten und Ruhen zurück. Es gilt für den westlichen Menschen diesen Takt neu zu entdecken. Das ganze Leben ist darauf aufgebaut: der Herzschlag, der Stoffwechsel, Sommer und Winter, Ebbe und Flut, Beten und Arbeiten, Bewegung und Ausruhen.

Schon am ersten Schöpfungstag gab Gott durch die Gleichmäßigkeit der Erdumdrehung diesen Rhythmus vor. Dies behielt er bis zum siebten Schöpfungstag, dem Ruhetag, bei. Dann begann die Folge aufs Neue. Das Leben kann auf eine ganz natürliche Weise gelingen, wenn wir dieser Vorgabe folgen.

Im Sabbatgebot (2. Mose 20,9) ermutigt uns Gott, an den sechs Tagen zu arbeiten, also nicht in den Nächten. Dies war Jahrtausende lang üblich, bis Ende des 19. Jahrhunderts die Elektrifizierung Einzug hielt. Seither konnte die bewährte Arbeitsvorgabe durchbrochen werden: Die Nacht wurde zum Tag, die Maschinen liefen durch, der Mensch wurde zu einer Verlängerung des Maschinentakts. Erst in den 1980er Jahren entschieden sich die Fernsehanstalten, das Fernsehprogramm rund um die Uhr auszustrahlen. Bis dahin war der Zuschauer von der freundlichen Fernsehdame zu Bett geschickt worden.

Welche Chance kann heute für uns darin liegen, diesen alten Lebensrhythmus zurückzugewinnen? Können wir unseren Arbeitsrhythmus neu überdenken? Eröffnen sich für unsere Familien neue Chancen zur Begegnung, zum Innehalten, miteinander sprechen und spielen? Können wir Zeiten für die geistliche Besinnung im Alltag einbauen, so wie der Prophet Daniel es tat, der regelmäßig dreimal am Tag nach Jerusalem betete und dadurch seine innere Freiheit behielt?

Die Kunst des modernen Lebens besteht in der Wiederentdeckung des Lebensrhythmus, den Gott den Menschen bereits am Anfang gab.

Ralf R. Eigenbrodt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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