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Andacht vom 01.10.2012:

Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du feiern, auf dass dein Rind und Esel ruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken. 2. Mose 23,12

Es kommt gelegentlich vor, dass ich mich morgens gleich nach dem Aufstehen an den Schreibtisch setze, weil dringende Arbeiten erledigt werden müssen. Und dann passiert es, dass ich die Zeit und auch das Frühstück vergesse. Die Arbeit scheint das Wichtigste zu sein, bis ... ja bis der Magen knurrt, manchmal ganz schön laut. Es ist ein unüberhörbares Signal, das mir klarmacht: Jetzt wird es aber Zeit, eine Pause einzulegen und zu frühstücken.

Aufhören, Pause machen, das fällt uns manchmal ganz schön schwer. In anderen Ländern sieht man das viel gelassener. Aber selbst am Wochenende, wo die meisten von uns nicht arbeiten müssen, empfinden manche einen gewissen Druck, unbedingt etwas tun zu müssen. Es gibt ja auch immer etwas zu tun.

Leider überhören wir darüber oft die Signale, die unser stressgeplagter Körper im Hinblick auf die Gesundheit und die Freude am Leben aussendet. Erst sind sie leise und dann werden sie manchmal ganz schön deutlich. Bei Maschinen und Anlagen, bei allen Fahrzeugen, planen wir nach bestimmten Arbeitszeiten Pausen für Wartung und Erhaltung ein oder wechseln verschlissene Teile aus. Nur für uns selbst scheint das nicht zu gelten, zumal das mit dem Ersatzteilwechsel beim Menschen ganz schön schwierig ist.

Dabei wäre es doch so einfach, auf den Rat der Bibel zu hören: Sechs Tage arbeiten, einen Tag ruhen. Das ist keine Forderung, der wir uns zähneknirschend beugen sollen, sondern ein Angebot, das eigentlich jedem Menschen heute einleuchten müsste. Und wer gelernt hat, wenigstens ein wenig auf die Sprache seines Körpers zu hören, der freut sich schon auf den nächsten Sabbat.

Das in der Bibel für "Sabbat" verwendete Wort (hebräisch Schabbat) lässt sich als Verb in unserer deutschen Sprache auch mit feiern wiedergeben: aufhören mit der Arbeit und feiern - so richtig schön im Kreis der Freunde und Bekannten. Wie bei einer Geburtstagsfeier. Da müssen wir allerdings ein ganzes Jahr bis zur nächsten Gelegenheit warten. Doch Gott möchte, dass wir jede Woche einen Sabbat feiern, wie der Andachtstext zeigt.

Wann, wenn nicht am Sabbat, ist die beste Gelegenheit zum Feiern? Anlass dazu (Gottes Schöpfung und Erlösung) und Freunde gibt es genug.

Johannes Hartlapp

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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