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Andacht vom 08.10.2012:

Die zwölf Jünger kehrten zu Jesus zurück und erzählten ihm, was sie auf ihrer Reise getan und den Menschen verkündet hatten. "Geht jetzt an einen einsamen, stillen Platz!", sagte Jesus zu ihnen. "Ihr habt Ruhe nötig!" Es waren nämlich so viele Menschen bei ihnen, dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden. Markus 6,30.31 (Hoffnung für alle)

Olympische Spiele faszinieren Zuschauer immer wieder. Man merkt, dass die Athleten - so unterschiedlich sie und ihre Disziplinen sind - alle ein klares Ziel haben: den Wettkampf zu gewinnen! Dafür geben sie alles - nicht nur während der Spiele. Auch vorher haben sie sich das Letzte abverlangt. Und wer es dieses Mal nicht geschafft hat, eine Medaille zu erringen, der wird umso härter weiter trainieren.

Als die Jünger Jesu auf ihrem ersten Einsatz unterwegs waren, hatten sie sich ähnlich verausgabt. Ihr Ziel war es, die Gute Nachricht vom Kommen des Messias überall zu verkündigen. Zurück bei Jesus erlebten sie, wie die Menschen ihn so sehr bedrängten, dass sie dort keine Ruhe fanden. Da sagte Jesus zu ihnen: "Geht jetzt an einen einsamen, stillen Platz!" Nun war es erst einmal wichtig auszuruhen. Doch danach ging es weiter. Nach dem Kampf ist vor dem Kampf. Die Ruhe dient dem Ziel, wieder fit zu werden für weitere Aufgaben. Ausruhen, nicht aussteigen - darum geht es.

In den Gemeinden gibt es aktive und eher passive Leute. Diejenigen, die sich einsetzen, tun es oft mit voller Kraft; sie sind ständig im Einsatz. Denen muss Jesus manchmal sagen: "Ruht ein wenig!" Es gibt aber auch viele Zuschauer, die von den Rängen aus kritisch beurteilen, ob die Aktiven alles richtig machen. Sie selbst lassen sich bedienen, wollen den Gottesdienst "genießen". Vielleicht geben sie hin und wieder den Aktiven den Rat: "Ruht endlich einmal!" Dabei merken sie nicht, dass dieses Ruhen für sie selbst zu einem Dauerzustand geworden ist.

Wenn die Gemeinden Menschen erreichen und ihre Aufgabe der Mission erfüllen sollen, können wir uns nicht auf die Tribünen der Gemeinden zurückziehen. Diese Welt braucht Jesus, und unsere Mitmenschen brauchen solche, die ihnen den Glauben an Gott nahebringen. Wenn wir keine bloßen Konsumenten sein wollen, werden wir gern den Rat Jesu befolgen und das richtige Verhältnis zwischen Arbeiten und Ruhen anstreben - wie ein Hochleistungssportler, bei dem sich voller Einsatz und Ruhepausen abwechseln. Der nächste (Wett-)Kampf kommt bestimmt!

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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