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Andacht vom 25.11.2012:

Noch mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte sie Petrus. Und er sagte zu ihnen: "Lasst euch retten vor dem Strafgericht, das über diese verdorbene Generation hereinbrechen wird!" Apostelgeschichte 2,40 (Gute Nachricht Bibel)

Die Sorge, etwas falsch wiederzugeben, nimmt manchem Menschen den Mut, überhaupt etwas zu sagen. Auch wenn es darum geht, vom Glauben zu erzählen, Gott zu "bezeugen", zieht es mancher Christ vor zu schweigen, bevor er "etwas Verkehrtes" sagt.

Was soll man dazu sagen? Finden wir in der Bibel eine Antwort auf dieses Problem? Muss ein Zeugnis über Gott bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, damit es brauchbar ist? Unser Andachtswort gibt uns einen Anhaltspunkt dazu. Der Verfasser der Apostelgeschichte war nicht unter den Zuhörern, als Petrus zu Pfingsten seine Predigt hielt. Da Lukas über keine Tonaufzeichnung verfügen konnte, war er beim Niederschreiben dieser Predigt auf das angewiesen, was er darüber hören oder lesen konnte (Lk 1,3.4; Apg 1,1). Den Anspruch, er würde die vollständige Predigt des Petrus wiedergeben, erhob Lukas nicht einmal, sondern gab offen zu: "Noch mit vielen anderen Worten ... ermahnte sie Petrus." Es wurde also viel mehr gesagt als das, was Lukas zusammentragen konnte. Selbst davon gibt er hier auch nur das wieder, was ihm - geleitet vom Heiligen Geist - wichtig erschien.

Daraus ergibt sich eine Schlussfolgerung: Ein Glaubenszeugnis ist, weil menschlich, niemals vollständig oder gar perfekt. Es trägt immer auch die persönliche Note des jeweiligen Zeugen - und gerade das soll sie ja auch! Man könnte sagen: Ein Zeugnis darf begrenzt sein. Selbst die Berichte vom Leben und Wirken Jesu auf Erden sind - für sich allein genommen - nicht vollständig, wie die Verfasser zugeben (siehe Joh 20,30), deswegen gibt es auch vier davon.

Wenn ich also heute bezeugen möchte, was Gott in meinem Leben getan hat, dann muss ich dabei nicht perfekt sein oder alles abdecken. (Meist redet man eh zu viel; zwei Minuten sind lang genug für ein Zeugnis!) Ich darf sagen, was mir persönlich wichtig erscheint. Ein anderer Christ würde an meiner Stelle auch etwas anderes sagen. Wichtig ist, dass das Zeugnis echt ist, nicht geschönt. Und dass deutlich herauskommt, welche Veränderung Jesus in meinem Leben bewirkt hat. Ich kann es im Vertrauen darauf tun, dass der Heilige Geist meine Worte benutzt, um Jesus zu erhöhen und meinem Nächsten weiterzuhelfen.

Adelbert Genzel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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