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Andacht vom 28.11.2012:

Da kamen die Männer, die einen Gelähmten trugen. Weil sie wegen der vielen Menschen nicht zu Jesus konnten, deckten sie über [Jesus] das Dach ab. Durch diese Öffnung ließen sie den Gelähmten auf seiner Trage hinunter. Markus 2,3.4 (Hoffnung für alle)

Weil es damals nicht ein soziales Versorgungsnetz gab wie heute, war dieser Gelähmte eine Belastung für die Familie und auf das Wohlwollen seiner Mitmenschen angewiesen. Viele seiner Bedürfnisse blieben unerfüllt.

Nun erfahren wir in unserem Andachtswort von einer wunderbaren Freundschaft. Der Gelähmte hatte Freunde, die sich um ihn kümmerten. Als sie erfuhren, dass Jesus in der Stadt ist, beschlossen sie, der Unbeweglichkeit ihres Freundes ein Ende zu setzen. Sie trugen ihn zu dem Haus, in dem Jesus vor vielen Leuten sprach. Dort angekommen, erkannten sie, dass sie keine Chance hatten, zu Jesus vorzudringen. Was sollten sie nun tun - umkehren oder abwarten? In ihrem Glauben sahen sie noch eine andere Möglichkeit und schritten kühn zur Tat.

Mit dem Gelähmten auf der Trage stiegen sie die Außentreppe hinauf auf das Flachdach des Hauses, rissen es auf und ließen ihren Freund auf der Trage an Seilen hinunter. Da wird der Hausbesitzer sicher sauer gewesen sein! Hatten sie das überhaupt bedacht? Jedenfalls hatte die Heilung ihres Freundes Priorität. Und durch den rieselnden Putz und die hinunter fallenden Lehmbrocken gewannen sie die Aufmerksamkeit Jesu.

Jesus erkannte auch ohne Worte ihre Erwartung: "Herr, mache unseren Freund gesund!" Er sah in dem Akt ihr Vertrauen und ihren Mut und nahm ihr Anliegen ernst. Und weil Sünde Entfremdung und Trennung von Gott bewirkt, räumte Jesus zuerst die Sünde weg, indem er dem Gelähmten seine Schuld vergab. Und dann heilte er ihn auch körperlich. Vor aller Augen ging der Mann an Leib und Seele geheilt nach Hause (Mk 2,5.10-12) - dank seiner Freunde und Jesus!

Wie wertvoll eine Freundschaft ist, wird besonders in Zeiten der Not deutlich. Leidet dein Freund oder deine Freundin, dann bring ihn bzw. sie zu Jesus, entweder indem du allein zu Hause für die Person betest oder gemeinsam mit ihr, denn Not kann so erdrückend sein, dass demjenigen die Kraft zum Beten fehlt. Den Freund zu Jesus zu bringen tut ihm bestimmt gut. Ich hoffe, dass du solch einen Freund hast. Bist auch du dem Leidenden solch ein Freund?

Egon Schramm

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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