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Andacht vom 15.01.2013:

Diese Frau hatte von Jesus gehört. Sie kämpfte sich durch die Menge in seine Nähe und berührte den Saum seines Gewandes. Denn sie sagte sich: "Wenn ich nur seine Kleider berühre, werde ich gesund." Markus 5,27.28 (Neues Leben)

Diese Frau - ihr Name wird nicht genannt - litt unter einer schlimmen Krankheit. Schon 12 Jahre lang hatte sie sich damit herumgequält. Verschlimmert wurde ihre Lage auch dadurch, dass die Ärzte ihr Elend noch vergrößert hatten (V. 26). Am schlimmsten jedoch war die Tatsache, dass sie kultisch "unrein" war und niemanden berühren durfte. Sie war sozial geächtet.

In ihrer schier ausweglosen Lage wandte sie sich an Jesus. Doch sie sprach ihn nicht an, warf sich nicht vor ihm nieder, bat ihn nicht um Hilfe und Heilung. Nein - sie kam heimlich in der Anonymität der Masse zu Jesus. Sie schlich sich von hinten heran und berührte nur sein Gewand in der Hoffnung, durch diese Berührung gesund zu werden. War das die rechte Art, sich an Jesus zu wenden? Gegenstände zu berühren und zu meinen, dass davon eine Kraft ausgehe?

Auch heute noch wenden sich Menschen in ihrer Not an Jesus. Sie tun das auf unterschiedliche Weise. Die einen kommen direkt zu ihm, knien nieder und bitten ihn um Hilfe. Sie tun das auch öffentlich vor der Gemeinde oder in einer Gebetsversammlung.

Die anderen tun das heimlich. Sie trauen sich nicht in die Gemeindeöffentlichkeit, verschweigen manchmal ihr Leiden, kommen allein und in der Stille zu Jesus und machen nicht viele Worte dabei.

Wieder andere wenden sich über Formen und Formeln an Jesus: Sie zünden eine Kerze an, beten ein Vaterunser, vielleicht auch den Rosenkranz, gehen zur Messe oder schreiben ihre Bitten in ein Gebetbuch. Noch andere berühren in der Tat Gegenstände, um zu Jesus zu kommen: ein Kreuz, ein Kruzifix, vielleicht auch Heiligenbilder.

Was ist die richtige Art und Weise? Jesus bewertete das Verhalten dieser Frau nicht. Er nahm sie so an, wie sie zu ihm kam. Auch heute nimmt Jesus alle ernst, die sich an ihn wenden - auf welchem Weg auch immer, wenn ... ja wenn eine Bedingung vorhanden ist: der Glaube an Jesus! Diesen sprach er der Frau zu: "Dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh in Frieden." (V. 34) Dieser Glaube ist auch heute das Ausschlaggebende, wenn wir uns an Jesus wenden.

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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